Vorwort
Die meisten werden mich wahrscheinlich nicht kennen. Trotzdem möchte ich heute über ein wichtiges Thema sprechen: das Rauchen im Jugend- und Erwachsenenalter.
Rauchen ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Viele Menschen greifen zur Zigarette, um mal zur Ruhe zu kommen, oder teils auch aus Gruppenzwang. Doch was auf kurze Sicht harmlos wirkt, hat oft ernste Folgen. Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit Freunden und Familie sprechen, über die Gefahren des Rauchens aufklären und zeigen, welche Möglichkeiten ihr habt, mit dem Rauchen aufzuhören.
Eigene Erfahrungen
Zuerst möchte ich sagen: „Ich habe noch nie geraucht.“ Es gab einen Punkt in der Vergangenheit, wo ich kurz davor war, anzufangen. In diesem Moment ging es mir generell mental richtig reudig. Die Neugier und Stimmungsschwankungen der Pubertät haben dabei nicht geholfen. Unter meinen Freunden gibt es viele, die regelmäßig rauchen. Manche haben mit 13 oder 14 angefangen, meist aus Neugier, wegen schlechtem sozialem Umfeld oder weil sie dazugehören wollten.
Mein Großvater ist sehr früh an den Folgen des Rauchens verstorben. Er hat mir alles gezeigt, woran ich heute interessiert bin. Er war eine der wichtigsten Personen in meinem Leben und ich würde alles geben, um noch einmal mit ihm zu sprechen.
Er ist ein großer Grund, warum ich diesen Beitrag schreibe. Ich möchte nicht, dass andere Leute ihr einziges Leben für die kurze Befriedigung so dramatisch verkürzen, wie er es tat.
Risiken und Schadstoffe
Zigaretten enthalten über 7.000 verschiedene Chemikalien, viele davon sind giftig oder sogar krebserregend. Zu den bekanntesten gehören:
- Nikotin
- Suchterregend
- Krebsfördernd
- Anfälligkeit für chronische Entzündungen steigt
- Teer
- Setzt sich in der Luftröhre/den Bronchien ab (verursacht Reizhusten)
- Auslöser für 90 % von Lungenkrebsfällen
- Erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten
- Zerstörung der Lungenbläschen
- Kohlenstoffmonoxid
- Weniger Sauerstoff wird durch die Lungen aufgenommen.
- Abgeschlagenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl und Benommenheit
- Pulsbeschleunigung
- Beeinträchtigung des Sehvermögens
- Blausäure, Ammoniak, Arsen (hochgiftige Stoffe)
- Verschlechtert die Fähigkeit von Zellen, Sauerstoff aufzunehmen
- Reizt Augen, Atemwege und Schleimhäute
- Krebserregend, vor allem für Lunge, Haut, Leber.
- Stört den Zellstoffwechsel
- Belastet das Immunsystem
Wege, um mit dem Rauchen aufzuhören
Aufhören ist wirklich schwer! Trotzdem haben einige Freunde, die aufgehört haben, ein paar Tipps eingebracht:
- Fester Entschluss – Ganz bewusst sagen: „Ich höre auf!“
- Auslöser erkennen – Wann greifst du zur Zigarette? Versuch, deinen Tag so zu gestalten, dass keine Gelegenheit entsteht, zu rauchen.
- Ersatz finden – Kaugummi, Sport, Wasser trinken oder einfach tief durchatmen.
- Unterstützung holen – Freunde, Familie oder Beratungsstellen können helfen. (Ich weiß, einige haben kein gutes soziales Umfeld, zu dem sie sich wenden können, aber versucht unbedingt, jemanden zu finden!)
- Nicht aufgeben – Rückfälle passieren. Wichtig ist, wieder aufzustehen und es weiter zu versuchen!
Bessere Alternativen
Wer die vorherigen Punkte schon ausprobiert hat und nicht weitergekommen ist, kann eines dieser Hilfsmittel probieren. Sie sind zwar keine perfekte Lösung, aber sie sind etwas:
- Nikotinkaugummis oder -pflaster (helfen beim Entzug)
- Schadstofffreie Zigaretten (aus Kräutern, ohne jegliche Schadstoffe)
Am besten ist natürlich: gar nicht erst anfangen.
Fazit
Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel und der Lebensqualität. Es ist nie zu spät, etwas zu ändern, und jeder Tag ohne Zigaretten ist ein Gewinn.
Ich hoffe, dieser Beitrag konnte euch helfen.
MfG Nicklas