1. Art des Vorschlages:
Änderung
2. Beschreibung:
Ich finde, dass der Vorschlag RE: Erneuerungen rund um den D-Trakt einen guten Punkt bringt:
Die Hinzufügung der Razzia im Zeitplan, welche 20min (aufreiung der D-Klassen inbegriffen) lang geht, und vom SD oder Chief aktiviert werden kann.
Das sieht erstmal nervig aus, aber ich halte etwas davon.
Ich würde nach jedem zweiten Ende des Zeitplans den Punkt "Appell" einbinden. Gut wäre es auch, wenn direkt danach Minenarbeit ist (der Grund dafür wird weiter unten erklärt).
Der Punkt sollte maximal 15 Minuten lang dauern. Ich wage sogar zu behaupten, dass mit dem richtigen Plan, die Sicherheitsdienste nicht mehr als 10 Minuten brauchen und die 5 Minuten ü. haben. Hängt von den Chefs ab und deren Fähigkeiten ab.
Nach dem Appell müssen die D-Klassen sofort freigelassen werden und fehlende D-Klassen werden während der nächsten Aktivitäten gesucht, damit diejenigen D-Klassen, die sich brav an die Wand gestellt haben, nicht unnötig lange warten müssen.
3. Begründung:
Weil es ein Elend ist.
Man denkt, man geht gerne D-Klasse, wird aber nahezu immer mit einer Razzia und Riots begrüßt.
Einzelne Beamte können nicht gut genug aufpassen und werden (verdient) von D-Klassen abgestochen. Die 10 übrigen Beamten bekommen riesige Panik und fordern so schnell eine Razzia an, dass sie dabei oft vergessen, sich noch vor Angst einzupinkeln.
Sind dann die Riot Trooper da, wird (ebenfalls verdient) großer Sturm gemacht, bis man alle Leute eingesammelt hat. Danach wird 10-15 Minuten fast nichts gemacht, weil man auf bestimmte Nachzügler wartet, die sich -zum Leid der anderen D-Klassen- in Lüftungsschächten verstecken und somit die Zeit in Handschellen ins Unendliche ziehen.
Während man die Truppe 3-4 Mal mit dem Waffenchecker überprüft, stehen die Beamten (inklusive Chiefs) auf den Tischen und warten augenscheinlich auf ein Wunder.
Eine Razzia zu verursachen, weil man einen Aufstand anzettelt, ist verdient.
Als D-Klasse regelmäßig mit so einer Behandlung bestraft zu werden, weil irgenjemand ein Messer gesehen hat, ist nicht verdient.
Ich glaube, dass das Problem darin liegt, dass man nicht weiß, wie und wann man eine Durchsuchung überhaupt macht.
Man überreagiert verhäuft und nimmt vielen Leuten auf dem Server den Spaß, obwohl man eigentlich nur versucht, sich selbst und seine Kollegen zu schützen.
DASS Verstärkung angefordert wird, ist nämlich nicht falsch. Ein gewöhnlicher Watch Commander oder Sicherheitschef kann nichts dafür, dass D-Klassen wie Lemminge auf sie losgehen und sie immer wieder dran sterben.
Aber, wie sie dann die Verstärkung nutzen und dann sogenannte "Razzien" veranstalten, ist unüberlegt, planlos und einfach unfair gegenüber den D-Klassen.
Vor einer Weile hat man die Spieler noch mit Waffen zur Wand eskortiert und dafür gesorgt, dass keiner wegrennt. Riot Trooper waren eher eine Seltenheit, weil man sie nicht wirklich brauchte. Viele der D-Klassen haben sich gut benommen.
Mittlerweile fühlt es sich wie ein Kult an und Sicherheitsbeamte bekommen eine massive Erektion, wenn einer erwähnt, dass eine Razzia kommt. Wer D-Klasse spielt, ist permanent davon genervt, weil man (ohne Warnung) pauschal in Handfesseln und zur Wand geschliffen wird. Man versucht den Kontakt zu den D-Klassen so gering wie möglich zu halten, weil man Schiss hat, auch mal verdient getötet zu werden. Das gibt SHDlern das Drängen danach, fast dauerhaft übermäßige Macht auszuüben und diese (wirklich große) Anzahl an Durchsuchungen ist nur eines der Symptome davon, wie wenig die SHDler eigentlich Lust auf Interaktion und Gameplay haben.
Dass die meisten Sicherheitsdienste abgefuckte Sadisten sind, lässt sich meiner Meinung nach nicht lösen. Die waren schon vor über 3 Jahren so, als SCP:RP als Modus angefangen hat und sind es immer noch.
Es lässt sich aber abschwächen, dass das an den D-Klassen ausgelassen wird, die sich im Gegensatz zum Rest gutartig verhalten.
D-Klassen basierend auf ihrem Verhalten bestrafen, nicht basierend auf einer diskriminierendem Norm.
Die Norm ist "alle D-Klassen haben Waffen und versuchen alle zu töten" und ich habe bisher nur sehr wenig Spieler gesehen, die was anderes von D-Klassen denken.
Mit der derzeitigen Weise, wie Durchsuchungen behandelt werden, werden nicht nur alle Spieler aufgrund dieser Norm diskriminiert; es wird sogar meist vernachlässigt, die verantwortlichen Unruhestifter zu verfolgen und gescheit zu bestrafen, weil man im Glauben liegt, dass die Iso-Haft genug ist.
Es ist auch nicht ein unbedingter Teufelskreis, es hat sich einfach so entwickelt, weil das hirnlose "Riots rufen - alle fesseln - warten bis man vom Chief angesprochen wird" die allereinfachste Variante ist und am wenigsten Arbeit verursacht.
Weil man sich so wenig Arbeit bei Durchsuchungen gibt, sind sie meistens nicht sorgfältig genug und sorgen durch die langen Wartezeiten für immer mehr Ärger.
Würde sich man ausnahmsweise mal Mühe beim Beruf geben, könnte man das entweder schneller anstellen oder zumindest andere Spieler nicht damit nerven.
Das ganze Problem entsteht nämlich nur, weil man keinen Plan vom Game und den Spielern hat und sich somit in einer falschen Routine aufhängt. Diese Routine ist das, was wir zurzeit auf dem Server beobachten und ich glaube, dass man da ein Umdenken erzwingen kann, indem man wie oben vorgeschlagen die Durchsuchung festlegt. Der SHD hat immer noch einen Weg, für die eigene Sicherheit zu sorgen (& dabei D-Klassen zu misshandeln) und die D-Klassen kommen damit davon nicht den elendigen Großteil ihrer Freizeit auf dem Server an einer schmutzigen Küchenwand zu verbringen.
Mit dem Appell hoffe ich, dass die Sicherheitsdienste einen festen Plan entwickeln (oder den unten akzeptieren), die D-Klassen effizienter aufzustellen und zu durchsuchen, weil sie auf eine festgelegte Zeit hinarbeiten. Die Chiefs haben damit auch den Vorteil, zu wissen wann eine Durchsuchung genau ansteht. Sie können vor Beginn des Appells ihre Leute einteilen und dafür sorgen, dass zum Beispiel D-Klassen direkt durchsucht werden.
Viele Sicherheitschefs versuchen das sogar schon, aber verkacken oft daran, dass einzelne D-Klassen fehlen oder die Sicherheitsdienste ihre Aufgaben nicht blicken. Somit hat häufig jeder eine Mischung aus "nach Ds suchen" und "mal ein oder zwei Ds an der Wand durchsuchen" und es kommt zu oben genanntem Problem.
Weil es unter den höheren Sicherheitsdiensten auch strengere Leute gibt, können die hier zum Beispiel ihren inneren Nazi rauslassen und dafür sorgen, dass die Spieler genau den Anweisungen nachgehen. Wenn das regelmäßig gemacht wird, könnte das die Grundkompetenz der Mannschaft steigern und man hätte auch weniger Probleme mit seinem Leben.
Was ich sogar hoffe, ist die Möglichkeit, dass Riot Trooper somit seltener werden und sich nur auf große Aufstände konzentrieren (weil Riots min. 20 Mal am Tag anrücken).
Das in Kombi mit höheren Ansprüchen an Chiefs sorgt für bessere Kontrolle im D-Trakt und weniger angepisste D-Klassen, die alle 18 Minuten an die Küchenwand müssen.
4. Inhalte:
1. Chiefs oder hochrangige SHDler stellen fest, dass die Durchsuchung ansteht und fangen an, ihre SHDler einzuteilen. Das können sie meistens 50/50 machen, wobei die eine Gruppe die aufgestellten D-Klassen bewacht und bereits durchsucht, während die anderen 50% weitere D-Klassen einsammeln.
2. Es wird im FD Funk angefragt, wieviele Ds sich bei Tests befinden, damit alle Antworten bis spätestens zum Ende der Durchsuchung da sind.
3. Appell beginnt. Während beide Gruppen nun ihren Job machen, geht der Chief bzw. der Höhere seine Tabliste durch und behält den Überblick, welche D-Klassen anwesend sind und dazukommen. Ob er nur auf die Anzahl oder auf die einzelnen Nummern achtet, ist ihm überlassen. Allerdings bringt es bei genauerer Kontrolle den Vorteil, dass man sofort weiß, welche D-Klasse fehlt und sich irgendwo versteckt.
4. Im besten Fall werden D-Klassen direkt von der anderen Gruppe durchsucht, sobald sie an der Wand ankommen. Damit beugt man vor, dass SHDler nicht aus Verwirrung mehrfach durchsuchen.
5. Sind keine D-Klassen mehr auffindbar, müsste der Chief nun sofort wissen, ob und wieviele fehlen. Mit den reinkommenden Funks kann er nun schnell zusammenrechnen und feststellen, ob sich jemand versteckt.
6. Der Appell ist beendet und die D-Klassen werden befreit und zur nächsten Aktivität gebracht.
Nach dem Appell weiß der SHD über folgende Dinge Bescheid:
- Wie viele D-Klassen waren vorhanden
- Wie viele der D-Klassen hatten Waffen oder Keycards (ungefähr)
- Wo wurden die meisten D-Klassen aufgegriffen und festgenommen
Der Sicherheitsdienst macht sich somit bewusster daran, die D-Klassen im Auge zu behalten. Sollten nämlich jetzt noch Spieler fehlen, sind sie entweder im Support oder unerlaubt draußen. Wenn der Chief seine Arbeit dann auch noch gründlich macht, weiß man sogar exakt WER das ist und kann ihn sofort zur Fahndung ausschreiben.
Die Sicherheitsdienste müssen somit nicht mehr indirekt D-Klassen durch Warten bestrafen, weil sie noch Leute sammeln. Vorausgesetzt man hat danach Minenarbeit, kann der SHD gemütlich den Trakt nach übrigen Waffen oder versteckten D-Klassen durchsuchen. Sollten die übrigen Ds danach immer noch nicht vorhanden sein, sind sie wahrscheinlich wirklich im Support oder sie sind so weit draußen, dass sie es der FD funken und es nicht mehr ihr Problem ist.
Wenn man sicherstellen will, dass dieser Plan immer funktioniert, kann man den Chiefs eine Art Anwesenheitsliste im Spiel geben. Mit dieser wird dann einfach jeder Spieler im D-Klassen Beruf manuell abgehakt und kann sich mehr auf die Spieler konzentrieren. Wäre aber Material für einen weiteren Vorschlag, weshalb ich das so stehen lasse.