Die anderen beiden Jobs, also O5 und Ethik, würden dabei auf die Spieler achten und grade neuen Spielern als Berater zur Seite stehen und als Personen, die eben die großen Dinge kontrollieren etc.
Sollte das nicht ohnehin so sein? Entschuldigung, dass ich es so sage, aber ich sehe das Hauptproblem eher im hohen Management. Diese ergreifen nicht die Initiative, um den neuen, unerfahrenen Sitedirectoren zur Seite zu stehen, ihnen Dinge zu erklären und Fragen zu beantworten.
Stattdessen werden den Sitedirectoren irgendwelche Putzkräfte zugewiesen mit den Worten "Hier, kümmere dich darum" - "Sorg für den D-Trakt" - "Erledige dies und das...". Das HM steht dann meistens jedoch selbst untätig irgendwo in der LCZ herum und sind meistens ausgetabbt.
Es ist schließlich der erste Management-Job, und in der Regel sammelt man dabei die ersten Erfahrungen. Deshalb ist man auf diese Unterstützung angewiesen, welche leider viel zu kurz kommt, insbesondere bei der Einführung in die neuen Systeme und Funktionen, die der SD erhält.
Neue Spieler sind hier schnell überfordert, wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, und werden demnach behandelt wie Techniker oder Putzkräfte. Dadurch entsteht die oben beschriebene "Unprofessionalität". Wenn wir ehrlich sind, wann hat jemand, der nur trollen wollte, jemals auf einen SD-Posten gedrängt? Und wenn dies doch einmal vorkam, wurde die Person innerhalb weniger Minuten aus dem Job gebannt oder hingerichtet. Das wird man also auch nicht mit einer Whitelist lösen können.
Anstatt den Beruf zu einem Bewerbungsjob zu machen, sollte man mehr und deutlicher an das hohe Management appellieren, dem Sitedirector mehr Unterstützung zu bieten, mehr mit ihm zusammenzuarbeiten und ihm zu zeigen, wozu er eigentlich befugt ist. Denn dieser Beruf sollte eigentlich auf eine Mitgliedschaft im hohen Management vorbereiten – deshalb auch die Frage in der Bewerbungsvorlage nach bereits gemachten Erfahrungen im Management.