Meinung zur Sozialen Arbeit

  • Guten Tag liebe Community



    Ich muss derzeit, bezüglich meines Studiums, eine Hausarbeit schreiben.
    Direkt am Anfang habe ich jedoch schon etwas geschrieben, wo ich mir mal ein paar Meinungen ran hohlen wollte.
    Und da dachte ich mir ''Ja man, am Besten mache ich das hier im Forum'', immerhin sind hier viele unterschiedliche Leute.
    Ich würde euch also bitten mir zu dieser Frage eine ehrliche Antwort zu geben, wenn es geht.
    So oder so bedanke ich mich schonmal für Antworten.

    Die Frage ist:
    Wenn ich an ''Professionelle Soziale Arbeit'' denke, denke ich an:

  • Ich denke an Sozialarbeiter, die insbesondere bei wohltätigen/gemeinnützigen Organisationen oder staatlichen Organen in den Bereichen Krankenpflege, Behindertenhilfe, Hilfe von Kinder- und Jugendlichen, Drogen- bzw. Suchttherapie, Naturschutz usw. arbeiten. Organisationen, die mir da in den Kopf kommen würden wäre die Diakonie, Johanniter, Malteser, UNICEF usw.

  • Leute im öffentlichen Dienst, die sich den schlimmsten Leuten aussetzen und dafür viel zu wenig Geld und Ansehen genießen.

  • Personen die sich wirklich für die Welt einsetzen und sehr wenig geschätzt oder Respektiert werden.

  • Wenn ich an ''Professionelle Soziale Arbeit'' denke, denke ich an..

    Personen, welche mit ihren Beruf nur anderen Personen helfen, ohne davon eigenen wirtschaftlichen / Geldlichen Vorteil (Bspw. du kriegst keinen Bonus wenn du was besonders soziales tust) erhalten und dies unabhängig der Herkunft, Aussehen oder Geschlecht der anderen Person.

  • Bei "professioneller Sozialer Arbeit" denke ich als Erstes immer an meine Mom, da sie sich nach ihrem Abitur für ein Studium entschied, welches sie in die soziale Richtung lenkte. Deswegen denke ich auch immer an das, was sie mir darüber erzählt hat, beispielsweise dass ihr Professor gleich am Anfang des Studiums erwähnte, dass man mit diesem Studium kaum Geld verdienen kann, bzw. viel weniger als würde man etwas anderes studieren. Daher muss ich oft auch an eine Art "Ausbeutung“ bei solchen Berufen denken, da diese meist viel weniger bekommen als sie eigentlich für die ganzen Mühen verdient hätten. Des Weiteren denke ich dabei auch überwiegend an Menschen, denen viel mehr am Schicksal anderer liegt als an einem großen Gewinn, daher hat jeder der eine Tätigkeit in diesem Beruf ausübt, meinen größten Respekt.

  • Da ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten habe und mein Abitur den Schwerpunkt soziale Arbeit hat interessiert mich natürlich die Antworten


    Meine Antwort wäre das ich natürlich an meinem Schwerpunkt denke, nähmlich die Kinder- und Jugendhilfe im Schwerpunkt Behinderungen.

    Wenn man jedoch an die Definition denkt umschließt soziale Arbeit jede Tätigkeit die mit Menschen zu tun hat und Einwirkung auf ihr "ich" hat.

  • Menschen, die im Bereich vom § 35a arbeiten, haben meinen größten Respekt. Sowie auch generell alle Kinder - und Jugendheim Mitarbeiter.



    Ich selber war Klient in so einer Einrichtung und bin vom Sozialen nichts zu einem jungen Mann herangewachsenen, der nachdenkt und handelt. Dank der sozialen Arbeit anderer

  • Menschen die Blut, Schweiß und Tränen der Gesellschaft widmen um anderen zu helfen, Probleme zu lösen und den "Wert" der Gesellschaft zu steigern um das Allg. Wohlergehen auf einem Niveau zu heben in dem ein angenehmes, gerechtes und zukunftsorientiertes miteinander möglich ist.

    An sich gibt es zu wenig Ansehen & Bezahlung für solche Arbeit.

  • Gibt wenige die so etwas machen wollen.
    Ich mache momentan selber einen Bundesfreiwilligendienst im Krankenhaus und ich kann verstehen wenn jemand sagt, dass ihm das zu blöd ist.

    Natürlich macht man sowas nicht für das Geld, ansonsten könnte man sich genauso gut nen Minijob auf 450€-Basis suchen, jedoch arbeitet man Vollzeit für eine Aufwandsentschädigung von 300€ im Monat (die Einsatzstelle kann noch was obendrauf packen) und das auch am Wochenende und Nachts.
    Unterm Strich wird man oftmals für Dreckskram ausgenutzt, das passiert weil die sozialen Bereiche in Deutschland einfach massiv überlastet sind und es Personalmangel gibt.

    Es ist wichtig das mehr Menschen sich den sozialen Bereich ansehen wie z.B. Kranken- & Altenpflege oder auch im Kindergarten oder anderen Einrichtungen, aber Geld ist nicht alles und so verlassen viele Menschen den sozialen Bereich aufgrund von Überarbeitung.

  • Intrace

    Hat das Thema geschlossen.