Schuldfrage beim Tod unbewaffneter Teilnehmer in Raids

  • Heute Abend kam es auf Newexton zu einem PD Raid durch Gangster und im Nahkampf vorm Treppenhaus starb einer von ihnen, welcher laut Moderator "den gesamten Raid über keine Waffe in der Hand hatte".

    Da frage ich mich aber, ob es wirklich Schuld der Beamten ist, wenn in solch einer Situation ein unbewaffneter Kontrahent stirbt.


    ja generell sollte man vermeiden, unbewaffnete Personen zu töten, aber wenn man als Gangster in einem Raid, während eines schon begonnenen Feuergefechtes einfach zwischen seinen schießenden Kollegen steht, ist es dann wirklich Aufgabe der Beamten zu beurteilen, welcher dieser Gangster nun bewaffnet ist und welcher nicht?

    2 Mal editiert, zuletzt von Duraan ()

  • Es ist natürlich extrem unglücklich, dass ein Gangster ohne Waffe in einen aktiven Raid läuft, bzw. der einzige ohne Waffe ist, aber Schuld hat, wenn man es genau nimmt, natürlich der Polizist. Allerdings sehe ich auch den Gangster in der Schuld, der ohne Grund in einen aktiven Schussgefecht läuft.

    Im Prinzip würde ich sagen, dass das gilt, was du oben beschrieben hast. Sollte der Gangster dadurch gestorben sein, muss man den Beamten in keinem Fall bestrafen. Er kann ja nicht wirklich etwas dafür. Natürlich sollte der Beamte checken, ob eine Waffe geführt wird oder nicht, aber wir wissen alle, dass das in der Praxis nicht immer möglich ist, besonders, wenn man mit 3 anderen Gangstern im Schussgefecht ist.

    Fazit: Die Schuld ist nicht eindeutig feststellbar, was meiner Meinung nach, aber auch nicht nötig ist. Wenn dabei Leute etwas verlieren, was sie nicht verlieren sollten, gibt es einen Refund, wenn nicht dann nicht. Ansonsten halte ich Bestrafungen in derartigen Situationen für nicht sinnvoll. Auch, wenn das vermutlich nicht genau deine Frage beantwortet, vielleicht mal einen kurzen Überblick.

  • Wenn dabei Leute etwas verlieren, was sie nicht verlieren sollten, gibt es einen Refund, wenn nicht dann nicht. Ansonsten halte ich Bestrafungen in derartigen Situationen für nicht sinnvoll. Auch, wenn das vermutlich nicht genau deine Frage beantwortet, vielleicht mal einen kurzen Überblick.

    Obwohl ich kein aktiver MRP-Spieler mehr bin, halte ich sogar einen Refund in diesem Fall für unberechtigt – zumindest dann, wenn sich der Spieler, wie oben beschrieben, bewusst in eine derartige Gefahrensituation begibt. So hart es klingen mag, trägt man in diesem Fall selbst die Verantwortung und hätte die Situation nicht auf diese Weise provozieren dürfen.

  • ja generell sollte man vermeiden, unbewaffnete Personen zu töten, aber wenn man als Gangster in einem Raid, während eines schon begonnenen Feuergefechtes einfach zwischen seinen schießenden Kollegen steht, ist es dann wirklich Aufgabe der Beamten zu beurteilen, welcher dieser Gangster nun bewaffnet ist und welcher nicht?

    Moin ich hatte dich im Support da du den Gangster erschossen hast der den ganzen raid über keine waffe in der Hand hatte du sagtest mir im Support das du ihn nicht aktiv erschossen hast sondern nur im Gefecht mit Gangstern im hinter Grund in den Logs und in einem Clip konnte man zu100% sehen das du in nicht im Kreuzfeuer getötet sondern straight up nur weil er Gangster war der dabei war erschossen hast.


    Wollte nur mal Aufklärung bringen da du die Situation hier falsch darstellst


    MfG. Rhainer Stoff


    (Keine Haftung für Rechtschreibfehler wurde am Handy geschrieben)

  • in den Logs und in einem Clip konnte man zu100% sehen das du in nicht im Kreuzfeuer getötet sondern straight up nur weil er Gangster war der dabei war erschossen hast.


    Wollte nur mal Aufklärung bringen da du die Situation hier falsch darstellst

    Hätte ich von der expliziten Situation geredet, hätte ich es erwähnt. Ich kann hier also nichts "falsch" darstellen, weil ich von solchen Situationen allgemein rede und nicht von diesen einen Vorfall.


    Das der Gangster nur im Kreuzfeuer starb war nicht meine Aussage, falls das im Support so rüber kam entschuldige ich mich für diese Unklarheit. Ich habe den Gangster, wie du schon sagtest, zwar erschossen "nur weil er Gangster war" aber nicht ausschließlich deswegen, sondern auch wegen seiner Position in dieser Situation, die in meinen Augen dafür sorgt, dass ich als Beamter nicht dazu verpflichtet bin zu überprüfen, ob er nun bewaffnet ist oder nicht.


    Es gab genug Orte/Deckung an denen er sich hätte aufhalten können um nicht als Teil des Konfliktes zu wirken und Zeit sich dorthin zu bewegen gab es auch, da ich und 2 weitere Kollegen erst die gesamten Treppen runter über die PD Garage gingen und den Fahrstuhl hoch fuhren, ehe wir den Kampf beitraten. Dennoch stand er zwischen seinen schwer bewaffneten Kollegen in einem aktiven Feuergefecht während eines Raids, dem er sich aktiv entschloss beizuwohnen. In solch einer Situation sehe ich das töten dieses Gangster nicht als "Random".


    Dies ist übrigens so ziemlich genau das, wovon ich in diesem Post hier sprach. Regeln werden ohne Anwendung auf Situationen genommen was zu einer Erwartung von Unverwundbarkeit in gefährlichen Situationen führt, die es einfach nicht geben sollte. Die Erwartung, dass jeder Beamter in einem Feuergefecht jeden Gangster zu jedem Zeitpunkt gleichzeitig auf Waffen überprüft und bei einer falschen Entscheidung ein Warn droht ist einfach nicht Sinngemäß. Bei einzelnen Gegnern und/oder in Momenten, in denen eine solche Analyse das eigenen Leben und das der Kollegen nicht akut gefährdet und dadurch die Möglichkeit auf RP (Stichwort "Kapitulation") besteht ja, aber nicht, wenn dieser einer unbewaffneter irgendwo ZWISCHEN den sehr wohl bewaffneten und schießenden Kontrahenten steht.

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  • Hallo Duraan,


    ich habe mir eure Kommentare durchgelesen und stimme euch da natürlich zu, dass es als Staatsbeamter schwierig ist, zu unterscheiden ob eine Person bewaffnet ist oder halt eben nicht, auch wenn diese entfernt von seinen bewaffneten Kollegen steht. Wenn das PD unter einem Raid steht, ist es äußerst schwieirg richtig als Staatsbeamter zu agieren, selbst wenn man den unbewaffneten Gangster inhaftieren würde, würde man aufgrunddessen von seinen Kollegen folglich umgebracht werden. Dann bleibt einem quasi keine andere Wahl, als ihn entweder zu töten oder nichts zu unternehmen. Wenn der Raid nur von einer Person ausgeführt wird, die offensichtlich keine Waffen hat sondern einfach nur einbrechen möchte ohne Waffengewalt, sollte darauf geachtet werden ob diese Person eine Bedrohung darstellt oder eben nicht. Doch wenn man nicht alleine ist, zum Beispiel zu 4. das PD raidet und alle bewaffnet sind und sich im nahen Umkreis befinden bis auf einer, ist es schlichtweg "Pech" für den unbewaffneten Gangster sich in so einer Situation zu befinden, wo dann davon ausgegangen werden muss dass man eventuell auch getötet wird.

    Schlichtweg kann man sagen, wenn es offensichtlich ist, dass ein Raider unbewaffnet ist, sollte man lieber auf die Inhaftierung zählen und wenn es sich nicht klar erschließen lässt, liegt der Staatsbeamte in der Verantwortung, die Person je nach Einschätzung der Situation zu bestrafen.

    Hoffentlich hat sich somit deine Frage geklärt,

    Schönen Tag dir noch,
    David i.A. der Teamleitung.

  • Jasutin

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