Vorschlag für ein Behandlungssystem

  • 1. Art des Vorschlages:

    Neuerung.

    Der Vorschlag führt ein neues, strukturiertes System für Mediziner ein, welches das aktuelle Medic-RP grundlegend erweitert und verbessert.


    2. Beschreibung:

    Ich schlage die Einführung eines interaktiven Behandlungs-Systems für Mediziner vor, ähnlich der Test-Funktion bei Wissenschaftlern. Mediziner sollen aktiv Behandlungen starten können, die sich in Art, Dauer und Komplexität unterscheiden.


    Mögliche Behandlungen:

    • Normale Untersuchung
    • Operationen
    • CT-/MRT-Verfahren
    • Psychiatrische Gespräche

    Diese Behandlungen sollen unterschiedlich lange dauern und verschieden intensives RP erfordern. Besonders komplexe Eingriffe (z. B. Operationen) sollen bewusst mehr Zeit und Interaktion beanspruchen. Man kann natürlich viel mehr machen, spontan sind mir aber diese "möglichen Behandlungen" erstmal eingefallen.


    Zusätzlich wird ein Belohnungssystem integriert:

    • Mediziner erhalten je nach Aufwand eine Vergütung (z. B. 200–300 $ pro Behandlung)
    • Patienten können optional eine kleine Belohnung erhalten (z. B. 50–100 $), um sie aktiv zur Teilnahme am RP zu motivieren

    Optional kann man auch Skills einführen welche die Behandlungen prozentual mehr belohnen.


    3. Begründung:

    Aktuell ist das Medic-RP in vielen Situationen kaum vorhanden oder extrem oberflächlich. Spieler kommen in die Medbay, sagen „hab paar Streifschüsse abbekommen“ (obwohl sie davor Tot umgeschossen wurden), werden innerhalb von 30 Sekunden behandelt und verlassen sofort wieder den Bereich. Das führt dazu, dass eine komplette Fraktion praktisch auf ein Minimum reduziert wird.


    Dieser Vorschlag setzt genau dort an und bietet mehrere entscheidende Vorteile:

    • Deutlich mehr RP-Tiefe: Behandlungen werden aktiv ausgespielt statt nur abgehandelt
    • Stärkere Immersion: Medizinische Abläufe wirken glaubwürdiger und strukturierter
    • Aufwertung der Medic-Rolle: Medics werden von „Heal-Station“ zu aktiven RP-Trägern
    • Mehr Interaktion zwischen Spielern: Patienten bleiben länger, Gespräche und Situationen entstehen natürlicher
    • Anreizsystem für beide Seiten: Sowohl Medics als auch Patienten profitieren aktiv vom RP
    • Förderung von Langzeit-RP: Besonders Operationen und komplexe Fälle schaffen erinnerungswürdige Szenarien
    • Mehr Server-Aktivität in der Medbay: Der Bereich wird ein zentraler RP-Ort statt nur Durchlaufstation
    • Ausgleich zu anderen Rollen: Wissenschaftler haben bereits aktive Systeme (Tests), Medics aktuell nicht
    • Erhöhte Attraktivität der Mediziner-Fraktion:

      Der Medic-Job wird aktuell oft als „Nebenrolle“ wahrgenommen. Mit einem solchen System würde sich das stark ändern:

      • Spieler haben klare Aufgaben und Progression statt nur reaktivem Heilen
      • Der Beruf bekommt mehr Abwechslung durch verschiedene Behandlungstypen
      • Durch Bezahlung entsteht ein echter Anreiz, Medic aktiv zu spielen
      • Ein möglicher Skill-Baum gibt Spielern ein Gefühl von Fortschritt und Spezialisierung
      • Die Rolle wird für neue Spieler interessanter und langfristig motivierender

      Dadurch könnten insgesamt mehr Spieler die Mediziner-Fraktion wählen und auch länger dabei bleiben, was wiederum die RP-Qualität auf dem gesamten Server verbessert.

    Zusätzlich sorgt das System dafür, dass Spieler Verletzungen nicht mehr „skippen“, sondern tatsächlich RP-Technisch ausspielen, weil es sich lohnt.
    Ebenso kann auch die Fraktionsleitung dann sehen, welche Mediziner tatsächlich sich einbringen und was machen, um dann diese ggfs. zu Befördern/Positiv anzumerken.


    Mögliche Nachteile:

    • Mehr Zeitaufwand für Behandlungen
    • Potenzielles Farmen von Geld

    Diese Punkte lassen sich jedoch leicht durch Balancing lösen:

    • Cooldowns auf Behandlungen
    • Begrenzung der Belohnungen
    • Mindestdauer oder Anforderungen für Auszahlungen


    4. Inhalte:

    Keine externen Inhalte.

    Das System orientiert sich an bestehenden Mechaniken (z. B. Wissenschaftler-Tests), müsste jedoch individuell für Medics umgesetzt werden.

  • Hallo Camaris,


    ich begründe kurz meinen Dislike.


    Vorab: Ich gehe davon aus, dass du mit keinem der höheren Mediziner zu diesem Vorschlag gesprochen hast.


    Diesen Vorschlag haben wir selbst schon öfter eingebracht, allerdings nicht, weil er die von dir genannten Vorteile bringen würde. Der Grund dafür war, dass wir bislang kein Protokollsystem auf dem Server haben, um etwas festzuhalten und deshalb auf Google Docs ausgewichen sind. Bisher haben wir Vorlagen für Patienten- und OP-Berichte in Google Docs eingeführt. Diese werden genutzt, um Beförderungspunkte auf den Unteroffizier-Rängen zu sammeln ODER sie können freiwillig genutzt werden, um besondere Behandlungen zu dokumentieren, die man später gegebenenfalls weiterführen möchte.

    Dadurch können wir die Mediziner bereits beurteilen. Außerdem können hier verschiedenste Behandlungen bereits dokumentiert werden.


    Die von dir genannten Vorteile sehe ich tatsächlich nicht in einem Ausmaß, das den Aufwand rechtfertigen würde, ein komplettes System dafür zu erstellen. Du wirst nicht mehr (qualitative) Interaktion erzwingen können, nur weil eine Behandlung 100 $ bringt.


    Wenn es also generell darum geht, uns ein Protokollsystem zu ermöglichen, finde ich diesen Vorschlag gut. Wenn der Grund des Vorschlags jedoch ist, unser Medic-RP voranzubringen, glaube ich nicht, dass ein System wie bei den WS wirklich nötig ist. Dafür basiert das Medic-RP zu stark auf den einzelnen Personen, als dass eine andere Art der Protokollierung die genannten Vorteile bringen würde.


    Ich weiß nicht, ob ich es falsch verstanden habe, aber ich frage mich ehrlich, wie wir dadurch mehr Abwechslung, mehr Interaktion und mehr RP bekommen sollen. Ich gehe davon aus, dass dein Ziel ist, den Behandlungen mehr Tiefe zu geben, aber rein durch eine Form der Dokumentation? Wie stellst du dir das vor?


    Diejenigen, die wirklich stark davon profitieren würden, wären die Psychiater, da sie durch ein internes System einfacher mit dem HM kommunizieren und auf ihre Sitzungsergebnisse hinweisen könnten.


    Wir haben zudem einige (noch offene) Vorschläge, die dem Highteam bereits bekannt sind und die unser RP definitiv voranbringen würden. Die in diesem Vorschlag genannten Vorteile sehe ich tatsächlich nicht, weil das WS-System ein Protokollierungssystem ist. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, lass' es mich bitte wissen.

    Generell wäre es auch schön, wenn du dir auch erstmal Input von den Personen einholst, die diese Fraktion auch länger und aktiv spielen (Offiziersebene+).

  • Ich denke Cinaya hat das ganze sehr gut auf den Punkt gebrachtn dennoch möchte Ich noch auf etwas eingehen.

    Spieler kommen in die Medbay, sagen „hab paar Streifschüsse abbekommen“ (obwohl sie davor Tot umgeschossen wurden), werden innerhalb von 30 Sekunden behandelt und verlassen sofort wieder den Bereich.

    Gerade dieses Zitat sticht für mich etwas heraus.

    Ich möchte einfach einmal drauf hinweisen das man in einem GMod RP Server keine zu 100% realistischen Behandlungen durchführen kann, es geht darum RP zu machen, nicht alles perfekt zu machen. Nach dem Prinzip müsste man die ganze Wiederbelebungsmechanik entfernen und alles von Grund auf Reworken.

    Es gibt vieles was nicht passt aber das ist nicht wichtig, solange man ein gutes Erlebnis hat, z.B. wirkt Lidocain nur bzw. stark auf Schleimhäuten und wird oft bei Zahnschmerzen benutzt, dennoch wird oder wurde es oft als generell lokales Betäubungsmittel für Schusswunden benutzt, was quasi ein Tropfen Wasser ins Feuer wäre. Aber daran stört sich am Ende auch nur jemand der sich dort sehr gut auskennt.

    Was Ich damit generell sagen will, viele würden sich dran gut tun sich nicht auf details festzuhacken und sich einfach darauf einzulassen etwas spaß zu haben und Konversation zu führen.

  • Grüße, ich antworte mal kurz hierrauf.

    Diesen Vorschlag haben wir selbst schon öfter eingebracht, allerdings nicht, weil er die von dir genannten Vorteile bringen würde. Der Grund dafür war, dass wir bislang kein Protokollsystem auf dem Server haben, um etwas festzuhalten und deshalb auf Google Docs ausgewichen sind. Bisher haben wir Vorlagen für Patienten- und OP-Berichte in Google Docs eingeführt. Diese werden genutzt, um Beförderungspunkte auf den Unteroffizier-Rängen zu sammeln ODER sie können freiwillig genutzt werden, um besondere Behandlungen zu dokumentieren, die man später gegebenenfalls weiterführen möchte.

    Dadurch können wir die Mediziner bereits beurteilen. Außerdem können hier verschiedenste Behandlungen bereits dokumentiert werden.

    Der Vorschlag zielt nämlich nicht darauf ab, einfach ein weiteres Protokollsystem zu schaffen. Es geht nicht darum, Google Docs oder bestehende Dokumentationen zu ersetzen. Der eigentliche Kern ist ein ins Gameplay integriertes System, das aktiv Behandlungen strukturiert, sichtbar macht und vor allem Anreize schafft. Genau hier liegt der große Unterschied: Ein externes Dokument ist freiwillig und vom Spielgeschehen getrennt, während ein ingame System direkt Einfluss auf das Verhalten der Spieler nimmt.


    Die von dir genannten Vorteile sehe ich tatsächlich nicht in einem Ausmaß, das den Aufwand rechtfertigen würde, ein komplettes System dafür zu erstellen. Du wirst nicht mehr (qualitative) Interaktion erzwingen können, nur weil eine Behandlung 100 $ bringt.

    Du hast recht damit, dass man gutes RP nicht erzwingen kann. Aber man kann es sehr wohl fördern, und genau das machen funktionierende Systeme auf dem Server bereits. Wissenschaftler-Tests sind dafür das beste Beispiel: Sie funktionieren nicht, weil Spieler gezwungen werden, sondern weil das System ihnen einen klaren Rahmen und Anreiz bietet. Aktuell fehlt genau so ein Rahmen für Medics, weshalb viele Behandlungen auf ein Minimum reduziert werden. Dass Spieler nach 30 Sekunden wieder aus der Medbay verschwinden, ist kein individuelles Problem einzelner Spieler, sondern ein klares Zeichen dafür, dass das System keine Tiefe belohnt.


    Auch das Argument, dass sich der Aufwand nicht lohnen würde, greift aus meiner Sicht zu kurz. Kurzfristig mag die Umsetzung aufwendiger wirken, aber langfristig würde genau so ein System die Fraktion ein bisschen stabilisieren. Es schafft mehr Aktivität in der Medbay, stärkt die Rolle der Medics und sorgt dafür, dass Spieler einen echten Grund haben, sich mit dieser Rolle auseinanderzusetzen. Vor allem wird die Rolle dadurch auch attraktiver: Aktuell ist Medic für viele eher eine Nebenrolle ohne wirkliche Entwicklung oder Tiefe. Mit klaren Abläufen, verschiedenen Behandlungstypen und möglicher Progression würde daraus ein aktiver, abwechslungsreicher und langfristig motivierender Spielstil entstehen.


    Dass Medic-RP stark von den einzelnen Personen abhängt, stimmt grundsätzlich absolut. Aber genau deshalb braucht es unterstützende Systeme. Ohne diese bleibt gutes RP von wenigen engagierten Spielern abhängig, während der Großteil beim Minimalaufwand bleibt. Ein System setzt hier an und sorgt dafür, dass auch durchschnittliche Spieler automatisch mehr Interaktion und Struktur ins RP bringen, einfach weil das Spiel sie in diese Richtung lenkt.


    Wenn es also generell darum geht, uns ein Protokollsystem zu ermöglichen, finde ich diesen Vorschlag gut. Wenn der Grund des Vorschlags jedoch ist, unser Medic-RP voranzubringen, glaube ich nicht, dass ein System wie bei den WS wirklich nötig ist. Dafür basiert das Medic-RP zu stark auf den einzelnen Personen, als dass eine andere Art der Protokollierung die genannten Vorteile bringen würde.

    Die Frage, wie dadurch mehr RP entstehen soll, lässt sich ebenfalls klar beantworten: nicht durch Dokumentation, sondern durch Struktur, Zeit und Anreize. Wenn eine Behandlung Zeit benötigt, verschiedene Schritte hat und Spieler belohnt (auch wenn es nur ein bisschen ist), bleiben Spieler länger, interagieren mehr und spielen Situationen eher aus. Der Unterschied zwischen einer 30-Sekunden-Behandlung und einer strukturierten Untersuchung mit anschließender Behandlung ist enorm – und genau dieser Unterschied schafft Tiefe.


    Diejenigen, die wirklich stark davon profitieren würden, wären die Psychiater, da sie durch ein internes System einfacher mit dem HM kommunizieren und auf ihre Sitzungsergebnisse hinweisen könnten.

    Dass hauptsächlich Psychiater profitieren würden, sehe ich ebenfalls nicht so. Natürlich hätten diese einen Vorteil, aber das System würde die gesamte Fraktion betreffen. Operationen würden strukturierter ablaufen, Standard-Behandlungen bekämen mehr Gewicht und vor allem hätten neue Spieler eine klare Orientierung, wie Medic-RP überhaupt funktioniert. Es geht hier nicht um eine einzelne Spezialisierung, sondern um eine generelle Aufwertung der gesamten Fraktion.

    Wir haben zudem einige (noch offene) Vorschläge, die dem Highteam bereits bekannt sind und die unser RP definitiv voranbringen würden. Die in diesem Vorschlag genannten Vorteile sehe ich tatsächlich nicht, weil das WS-System ein Protokollierungssystem ist. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, lass' es mich bitte wissen.

    Zusammengefasst basiert ein großer Teil der Kritik auf der Annahme, dass es sich lediglich um ein Protokollsystem handelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Der Vorschlag soll ein aktives, integriertes Gameplay-System schaffen, das ein bestehendes Problem adressiert: oberflächliches, schnelles Medic-RP ohne echte Anreize.

    Leider war es wohl etwas ein Missverständnis, ich hoffe ich konnte jetzt meine Position klar machen.
    Liebe Grüße

  • Vorschlag soll ein aktives, integriertes Gameplay-System schaffen

    Du sprichst die ganze Zeit von "Gameplay System" könntest du das mal bitte erklären, den das einzige was bei dir beschrieben war, ist "ähnlich der Test-Funktion bei Wissenschaftlern." was nur eine Dokumentation ist...

    Ich checke nicht worauf das hinaus laufen soll? "E" drücken auf dem Patient um angezeigt zu bekommen was er hat und dann mit "E" behandeln?

    Ich sehe bei sowas eher weniger RP, weil wenn Ich alles durch Knöpfe bekomme brauche Ich nicht mit jemanden zu reden.

  • Du sprichst die ganze Zeit von "Gameplay System" könntest du das mal bitte erklären, den das einzige was bei dir beschrieben war, ist "ähnlich der Test-Funktion bei Wissenschaftlern." was nur eine Dokumentation ist...

    Ich checke nicht worauf das hinaus laufen soll? "E" drücken auf dem Patient um angezeigt zu bekommen was er hat und dann mit "E" behandeln?

    Ich sehe bei sowas eher weniger RP, weil wenn Ich alles durch Knöpfe bekomme brauche Ich nicht mit jemanden zu reden.

    Nein, es ist ähnlich in dem Aspekt das es Protokolliert wird wie bei den Wissenschaftlern, jedoch soll man selbst dem System übermitteln um was für eine Art von Behandlung sich es handelt, das misst dann darauffolgend die Zeit, und soll dann dementsprechend nach Zeit entlohnen. Wenn einer bei einer Operation kurz braucht, soll der zB. nicht so hoch entlohnt werden wie jemand der länger braucht. Das ganze soll einfach nur dazu dienen, Leute dazu anzureizen das sie mehr RP machen in der Zeit, weil die Entlohnung dann dementsprechend höher ist. Hier wird so einiges Missverstanden

  • Der Vorschlag wird abgelehnt. Belohnungen für Behandlungen wäre ziemlich sicher nicht förderlich (kann dadurch sogar als "Farming-Methode" enden), ein Protokollsystem für Behandlungen (Gesundheitsakten usw.) sind an sich keine schlechte Idee, jedoch will man hierbei ungerne das Wissenschaftler-Menü umbauen. Es ist seit längerem ein ingame Aktensystem geplant, dort kann man etwas ähnliches auch einbauen - wann das kommt steht nicht fest, aber wie gesagt wäre das dann sowas wie hier beschrieben.

  • MrNeon

    Hat das Thema geschlossen.
  • MrNeon

    Hat das Label Nicht geplant hinzugefügt.