Warum kaufen Milliardäre nie cooles Zeug?

  • Liebe Modern Gaming Community*innen,


    Eure Meinung ist gefragt :scared:


    Wie euch sicherlich aufgefallen ist, gibt es auf der Welt 2755 Milliardäre.

    Die Anzahl unserer milliardenschweren Mitmenschen, die außergewöhnlichen Krimskrams kaufen, geht jedoch leider gegen Null.


    Aber warum ist das so?


    Warum kauft sich ein Milliardär keine Insel und baut darauf n Zoo, ne Achterbahn, n Observatorium, n Freibad und ein Kolosseum? Die finanziellen Mittel wären auf jeden Fall da ebenso wäre es platztechnisch definitiv umsetzbar.


    Die Blue Island auf den Bahamas ist für läppische $80.000.000 zu erwerben.

    Mit 283,28 ha (oder 2,83 Quadratkilometern für die bildungstechnisch Benachteiligten) bietet Blue Island definitiv genug Platz für die oben genannten Installationen.


    Hier ein Bild von Blue Island mit den geplanten Konstruktionen:



    Wie ihr sehen könnt, passen alle Sachen perfekt auf die Insel mit genug Fläche übrig für sonstigen Schabernack.


    Meinen Schätzungen zufolge belaufen sich die Kosten für Zoo, Observatorium, Kolosseum, Achterbahn und Freibad auf weitere lächerliche $200.000.000.


    Ich habe zusätzlich noch ein Anwesen hinzugefügt, auf dem sowohl der Milliardär, sowie die ganzen Arbeiter für die verschiedenen Attraktionen leben.

    Baukosten belaufen sich auf großzügige $50.000.000.


    Instandhaltungskosten kommen nach meinen Berechnungen auf $325.000 pro Monat bzw. knapp 4 Millionen USD im Jahr, was für einen Multi-Milliardär ebenfalls ein Klacks ist.


    Wir kommen also auf Gesamtkosten von $330.000.000 zusätzlich monatlicher Instandhaltungskosten. :thumbup:


    Natürlich entspricht der Networth nicht dem liquiden Vermögen, jedoch gibt es genug Milliardäre im 2 bzw. 3-stelligen Milliardenbereich, die so ein Vorhaben locker stemmen können.

    Die Frage ist jedoch warum tun Sie das nicht?


    Im Folgenden erkläre ich mittels eines Graphen, wie viele Inseln und wie viele Spaß Inseln es auf der Welt gibt:



    Wie ihr sicherlich schnell bemerkt, gibt es sehr viele Inseln auf der Welt, nämlich 17.508. Spaß-Inseln gibt es hingegen bislang nur eine einzige (Little Saint James).


    Es ist also definitiv Luft nach oben - aber warum zum Sack??? :unsure:


    Klar, viele Milliardäre arbeiten aktiv in ihrem Unternehmen und haben für so einen Bums keine Zeit, aber es muss doch wohl eine gewissen Anzahl an Menschen geben, die sich sowas locker leisten kann und dazu auch die Zeit und Lust hat.

    Warum tun die das dann verdammt nochmal nicht? Es gibt praktisch nichts cooleres, als deine eigene Observatorium-Zoo-Achterbahn-Freibad Insel die nebenbei n Kolosseum hat, in dem Geringverdiener und Amazon Mitarbeiter auf den Tod kämpfen. Wo bleibt die Umsetzung:?:


    Am Geld kann es nicht liegen und bei manchen liegt es auch nicht an der Zeit, was ist also diese große unbekannte Variable, die sich mir nicht offenbart? Sind Milliardäre einfach langweilig? Ist das Anhäufen dieser Art von Geldmengen vielleicht der einzige Spaßfaktor geworden? Verspüren diese Kreaturen ansonsten keinen Reiz mehr? Hat der monetäre Zuwachs jeglichen Serotoninausstoß durch andere Aktivitäten abgetötet?

    Ich weiß es nicht. :confused:



    Jetzt brauche ich euren Input!


    Wie denkt ihr über die Idee, über die Situation und was ist eure Erklärung für den Spaß-Insel Engpass?


    Schreibt es einfach unter diesen Beitrag.


    Weihnachtliche Grüße :saint:

    Euer Jens

  • Hallo Jens.

    Ich finde deinen Einwand berechtigt.

    Das Geld wäre ja da. Allerdings gibt es einen Kritikpunkt:

    Wie jeder weiß ist es seit Kaiser Hahndrian verboten, Wasserhahn- und Gummiballtortur zu betreiben.

    Was weniger Leuute wissen, ist, dass das verspeisen von Penne mit Ketchup, und, eben auch dies; die Konstruktion von Kolloseumen (es wird "säumen" gesprochen) strengstens verboten ist, sofern du dich nicht auf dem äußeren Diameters des Aphels des Römschen Kometen befindest.

    Damit wären die Bahamas klar raus!

  • aber warum zum Sack???

    Einer der Gründe ist vermutlich, dass einige kein Fan der eigenen Insel sind, da dies mehr (unnötige) Kosten sind als man denkt, welche man in bpsw. einer Villa nicht hat:

    • Transportkosten
    • Transport [Lebensmittel und andere Genussmittel]
    • Personal

    Des Weiteren gibt es Probleme wie Tiere, keine Ärzte vor Ort, keine schicken Restaurants & Clubs die gut befüllt sind sowie gähnende Leere. Au0erdem gibt es vermutlich schlecht ausgebaute Verbindung, was die Kommunikation erschwert.


    Natürlich ist die Leere für den einen oder anderen was, jedoch tendieren Reiche Menschen eher dazu sich ein Riesen Grundstück zu kaufen, darauf eine Villa zu klatschen und trotzdem seine Ruhe zu haben.

    Eine Insel lohnt sich einfach nicht, da man das Geld dann eher anlegt (Fonds, ETFs, Crypto etc.) und daraus mehr Geld macht, anstatt mehrere Millionen für so eine Insel auszugeben.



    Am Ende des Tages gibt es immer Leute die sich so etwas kaufen könnten und bestimmt auch tun, sinnvoll ist es aber für den Großteil nicht.

  • Definitiv valide Punkte, aber wie kann es denn sein, dass es nicht eine einzige Person gibt die das macht. Wenigstens eine. Man muss ja auch nicht seine gesamte Zeit dort verbringen. Und für die Dinge die du berechtigterweise noch hinzugefügt hast, nimmt man halt nochmal paar Dutzend Millionen in die Hand, daran soll es nun wirklich nicht scheitern.

    Es muss ja wohl einen einzigen Milliardär geben, der mit dem Geld das er bis dato erwirtschaftet hat zufrieden ist und es darauf beruhen lässt. Den Rest kann er ja immer noch passiv anlegen, was ihm bei solchen Summen locker die Instandhaltungskosten und mehr einbringt

  • dass es nicht eine einzige Person gibt die das macht.

    Warum das wirklich so gut wie niemand man macht, kann ich auch nicht verstehen. Aber im generellen kann ich nachvollziehen, warum es eher nicht so verbreitet ist sich eine Insel zu kaufen wie bspw. eine Villa / ein Sportauto / ein Privatjet.

  • Jens K. Milliardäre sind oft einfach geizig und versuchen noch mehr Geld zu scheffeln das sieht man oft bei unseren Kunden die für 100-250 Millionen Euro eine Yacht kaufen und hart am rum geizen sind und am besten noch Geld durch das Vermieten der Yacht zu bekommen sodass man damit irgendwann plus macht.

    Deswegen würde sich das für die nicht lohnen die meisten sind eh 50+ und zu alt für sowas XD

  • Milliardäre sind oft einfach geizig und versuchen noch mehr Geld zu scheffeln das sieht man oft bei unseren Kunden die für 100-250 Millionen Euro eine Yacht kaufen und hart am rum geizen sind und am besten noch Geld durch das Vermieten der Yacht zu bekommen sodass man damit irgendwann plus macht.

    Deswegen würde sich das für die nicht lohnen die meisten sind eh 50+ und zu alt für sowas XD

    Das sehe ich größtenteils auch so. Dass es aber absolut niemanden gibt der so einen dummen Scheiß macht finde ich etwas enttäuschend.


    Ich würde übrigens auch gerne eine Yacht kaufen, was habt ihr denn so im 10-20 Segment?

  • Ein großer Aspekt ist die Unterscheidung zwischen tatsächlich verfügbarem Geld und dem "Net Worth", kleines Beispiel:


    Wenn ich (nur) Aktien im Wert von 20 Milliarden Euro habe, beträgt mein Net Worth eben 20 Milliarden - das heißt aber nicht, dass ich dieses Geld auch einfach ausgeben kann, schließlich muss ich davor das Geld erst aus den Aktien ziehen, eventuell Steuern zahlen, womöglich andere Aktionäre verunsichern, den Wert der Firma mindern, etc.


    Das Geld zu haben und es effektiv ausgeben zu können, sind zwei sehr verschiedene Dinge. Meistens laufen die Ausgaben dieser Milliardäre über ihre Firma - ihr Gehalt beträgt ein paar Tausend Euro im Monat, aber z.B. ihre Autos sind "Prämien" von ihrer eigenen Firma (weil unversteuert).

    Außerdem ist Geld natürlich geil, je mehr man hat, desto besser.

    Was bringt mir eine Insel, die mich jährlich Millionen kostet (die ich eventuell in Aktienwert, aber nicht in tatsächlichem Geld wieder wett mache), wenn ich dort sicher nicht Wochen oder Monate am Stück verbringen kann, ich muss ja schließlich noch arbeiten, Kontakte halten, etc.

  • Ein großer Aspekt ist die Unterscheidung zwischen tatsächlich verfügbarem Geld und dem "Net Worth", kleines Beispiel:


    Wenn ich (nur) Aktien im Wert von 20 Milliarden Euro habe, beträgt mein Net Worth eben 20 Milliarden - das heißt aber nicht, dass ich dieses Geld auch einfach ausgeben kann, schließlich muss ich davor das Geld erst aus den Aktien ziehen, eventuell Steuern zahlen, womöglich andere Aktionäre verunsichern, den Wert der Firma mindern, etc.


    Das Geld zu haben und es effektiv ausgeben zu können, sind zwei sehr verschiedene Dinge. Meistens laufen die Ausgaben dieser Milliardäre über ihre Firma - ihr Gehalt beträgt ein paar Tausend Euro im Monat, aber z.B. ihre Autos sind "Prämien" von ihrer eigenen Firma (weil unversteuert).

    Außerdem ist Geld natürlich geil, je mehr man hat, desto besser.

    Was bringt mir eine Insel, die mich jährlich Millionen kostet (die ich eventuell in Aktienwert, aber nicht in tatsächlichem Geld wieder wett mache), wenn ich dort sicher nicht Wochen oder Monate am Stück verbringen kann, ich muss ja schließlich noch arbeiten, Kontakte halten, etc.

    Das ist mir schon bewusst min jung

    Natürlich entspricht der Networth nicht dem liquiden Vermögen, jedoch gibt es genug Milliardäre im 2 bzw. 3-stelligen Milliardenbereich, die so ein Vorhaben locker stemmen können.

    Deshalb dies

  • Deshalb dies

    Mein Fehler, hab das geschrieben, während nebenbei die Vorlesung hatte und hab das wohl nicht gelesen. ^^


    Ansonsten denk ich aber tatsächlich, dass es sich einfach um den Nutzen dreht. Personen die so reich sind, wollen ihr Geld bestimmt nicht "aus dem Fenster werfen" und ich denke, dass sich der Nutzen einer eigenen Insel in Grenzen hält, schließlich gibt es für viel weniger Geld viel besseren Service in bspw. 5 Sterne Hotels.

  • Weiß nicht.. Bezos hat sich aus Spaß ins All ballern lassen

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  • Sensei Jäger

    Hat das Thema geschlossen.