0.1 Vorwort
Der betroffene Administrator hat meine Versuche zur Kontaktaufnahme ignoriert und 2 Wochen lang wollte ich das Thema hinter den Kulissen klären jedoch ohne Erfolg. Da nun auch mein Gespräch mit einem Super-Admin zum erliegen gekommen scheint, sehe ich meine Möglichkeiten zur Vermeidung einer Beschwerde als erschöpft.
1. Administrator:
Rhainer Stoff MC Oberschenkel
1b. Steam-ID:
STEAM_0:1:544455931
2. Verstoß:
Rhainer Stoff raidet als Mafiaboss auf Newexton mit seinen Kollegen das PD.
Aufgrund eines gleichzeitig geschehenden Einbruchs in die Staatskasse (weswegen sie leer war) befanden sich die Beamten mit ihrer Lockdownausrüstung im Treppenhaus und die Gangster vor der Tür, die in den Flur zu den Büros führt. Ein Feuergefecht entstand und ich ging als SEK mit 2 Kollegen runter über die Garage und den Fahrstuhl hoch, um die Gangster zu flankieren.
Oben angekommen schoss ich auf den ersten Gangster, der mir ins Fadenkreuz kam. Es gab keinen erkennbaren Grund anzunehmen, dass dieser einer Gangster nicht Teil des Konfliktes ist. Er stand in Mitten seiner bewaffneten Kollegen in einem aktiven Feuergefecht und so drückte ich ab, da ein Zögern nur mein Leben und das meiner Kollegen gefährdet hätte.
Nach dem Raid wurde ich von Rhainer Stoff in den Support gezogen und wegen RDM verwarnt, da dieser Gangster unbewaffnet war und somit nicht hätte erschossen werden dürfen.
Daraufhin eröffnete ich diesen Beitrag und versuchte auch mit Rhainer Stoff privat in Kontakt zu treten, dieser Antwortete aber nie.
Nach der Antwort der Teamleitung auf besagten Beitrag dachte ich eigentlich, das Thema sei erledigt und mein Warn wird entfernt.
Jedoch entschied sich Rhainer dazu den Warn bestehen zu lassen, da es es für ihn offensichtlich sei, dass der Raider durch die Distanz zu seinen Kollegen nicht Teil des bewaffneten Konflikts war und ich ihn dennoch gezielt tötete.
Wie bereits beschrieben ereignete sich der Vorfall im Flur vor dem Treppenhaus des PDs auf Newexton, ich kam vom Fahrstuhl aus und die Gangster waren vor der Tür zum Treppenhaus.
Bereits hier sollte klar sein, dass es keine offensichtliche Distanz gibt, die der Gangster zu seinen Kollegen hätte haben können, die es mir trotzdem erlauben würde, ihn zu töten. Um nicht als Teil des Konfliktes zu wirken hätte er zur Treppe hoch auf den Balkon, hinter die Schiebetür in den Warteraum des PDs oder in die Büros gehen können. Alles Orte, an denen ich ihn gar nicht hätte töten können, da ich auf der Seite des Flures mit dem Fahrstuhl war.
Der Gangster war also auch im Flur während eines aktives Feuergefechts obwohl es die genannten Ausweichmöglichkeiten gab. Dieser Flur ist meiner Meinung nach nicht groß genug um eine erkennbare Distanz zu seinen 3 bewaffneten Kollegen zu haben und somit bin ich der Meinung, dass man als Beamter in diesem Fall weder beurteilen kann noch muss, welcher dieser Gangster nun unbewaffnet ist und man somit den erstbesten von ihnen ins Visier nehmen darf.
Zudem sei noch erwähnt, dass Rhainer als Beweis für das aktive Erschießen dieses Gangsters, entgegengesetzt eines versehentlichen Tötens im Kreuzfeuer, die Dauer nimmt, mit welcher ich auf diesen Gangster einschoss. "4 Sekunden, das wahr kein Versehen, das war eine Exekution" waren die ungefähren Worte von Rhainer im Support.
Der Flur ist klein, die Deckungsmöglichkeiten vorhanden und das Feuergefecht schon lange entfacht. Bei aller Liebe, wer dann trotzdem im Flur steht und nach Beschuss noch bis zu 4 Sekunden dort bleibt, soll sich nicht wundern und beschweren, wenn er in Visier genommen wird.
3. Deine Verstöße:
Vermeintlich RDM
4. Datum:
Montag der 24. Februar zwischen 22 und 23 Uhr.
5. Andere Verstöße:
FailRP, da die Staatskasse leer und vermeintlich kein Gangster in Haft war, was die Voraussetzungen für ein PD Raid durch Gangster sind.
6. Betreffende Personen:
Unbewaffneter Gangster (vermeintlich) Milch, Rhainer und Ich
7. Beweise:
Siehe Mc Oberschenkels Beitrag
8. Persönliche Stellungnahme:
Kann man im Prinzip hier ablesen, da die dort genannten Punkte auch hier zutreffen.
Ich finde es sehr schade, dass Spieler einfach in Feuergefechte laufen können, nichts tuen müssen um ihr eigenen Leben zu schützten und wenn sie dann sterben, zum Support rennen können. Als Beamter muss man also allen erstes jedes mal, wenn man in ein Zweikampf geht, auf die Bewaffnung des Kontrahenten achten weil man davon ausgehen muss, dass besagte Kontrahenten nichts für die Eigensicherung tun aber bei einer Fehleinschätzung trotzdem der Beamte schuld ist. Und wenn man mal bedenkt, wie oft man in einem Gefecht in und aus der Deckung kommt und dieser Prozess der Überprüfung jedes mal vorgenommen werden muss, weil bei Fehleinschätzung ein Warn droht, ist meine Meinung ganz klar: Das ist nicht Sinn der Regeln.
Hätte dieser Gangster kein Verlangen gehabt Teil des Raids zu sein, wäre er nicht mitgekommen.
Hätte dieser Gangster kein Verlangen gehabt Teil des Feuergefechts zu sein, wäre er in Deckung gegangen.
Hätte dieser Gangster kein Verlangen gehabt im Feuergefecht zu sterben, wäre er nicht noch bis zu 4 Sekunden in Schusslinie geblieben.
Stattdessen steht er in Mitten seiner Kollegen. Dann ist es auch völlig egal ob man nur im Kreuzfeuer starb, oder aktiv ins Visier genommen wird.
Wenn man nicht sterben möchte, hat man in einer Ecke zu hocken. Wenn man das nicht macht, landet man halt im Fadenkreuz und ist daran schlicht und ergreifend: Selbst schuld.