Rebellion und Raid

  • Nabend zusammen!


    Szenario: Rebellion startet. 2 Geheimdienstler, ein BM, ein paar Rebellen. Keine Polizei oder SEK.


    Rebellenboss startet Raid auf PD, wird innerhalb der ersten 10 Sekunden getötet. Raid vorbei.


    Geheimdienstler machen die offenen Türen wieder zu, Geheimdienst und BM sitzen im Büro im PD.


    Ab diesem Zeitpunkt haben die Rebellen keine Chance mehr, an die PDler ranzukommen.

    Diese liegen ja auch in Führung durch den Tod des Rebellenbosses.


    Frage 1 daraus:

    Warum können PDler in einer Rebellion dann unendlich viele DBs auf Rebellenbasen starten, die Rebellen haben aber nur einen einzigen Raid?

    Ist ja scheinbar nicht erst seit gestern ein Problem: Rebellenraids auf Staatsgebäude während Rebellionen


    Frage 2:

    Warum werden Rebellen dann dafür belangt, obwohl es in den Regeln nicht definiert ist? Wenigstens ein Nebensatz in der Rebellion wäre schon hilfreich in dem steht dass man eben nur einen Raid hat.

    Edit: Rebellen erhalten Strafen dafür, obwohl das weder in den Regeln erklärt wird, noch durch die "bitte denkt die Regeln zuende" abgedeckt wird, da die logische Erklärung wäre, dass es in der Rebellion unendlich erlaubt wäre (weil das PD es ja auch kann).


    Frage 3:

    Warum KÖNNEN Rebellen überhaupt Türen von Personen aufbrechen, auf die kein Raid läuft, wenn es doch sowieso immer verboten ist?

  • Moinsen,

    ich finde die Situation insgesamt sehr problematisch gelöst.

    Gerade weil Rebellen in einer Rebellion nur diesen einen Raid auf ein Staatsgebäude haben, müssen sie extrem darauf achten, wie sie raiden. Wenn der Raid, wie im Szenario, nach wenigen Sekunden durch den Tod des Rebellenbosses endet, sind sie faktisch komplett handlungsunfähig, während die Staatsseite im Vorteil bleibt.


    Der Vorschlag, dass während einer aktiven Rebellion unbegrenzt Raids auf Staatsgebäude möglich sind, halte ich daher für eine der sinnvollsten Lösungen, um dieses Ungleichgewicht zu vermeiden.


    Zu Frage 2:

    Das müsstest du bitte etwas genauer erläutern. Aktuell ist nicht ganz klar, wie genau Rebellen dafür bestraft wurden und auf welcher Regelgrundlage.


    Zu Frage 3:

    Das wäre aus technischer Sicht durchaus per Code lösbar. Wenn das F8-Raid-System sauber umgesetzt ist ( also eindeutig erkennt, wer auf wen raidet ), ließe sich das Öffnen oder Aufbrechen von Türen außerhalb eines aktiven Raids zuverlässig blockieren.


    Vereinfacht ließe sich das über eine if-Abfrage lösen:

    Wenn ein Spieler eine Tür öffnen oder aufbrechen will, prüft das System zuerst:

    IF der Spieler einen aktiven Raid hat AND IF die Tür zum Ziel dieses Raids gehört, THEN wird die Aktion erlaubt.

    ELSE wird sie automatisch blockiert.


    So wäre technisch sichergestellt, dass niemand Türen von Personen aufbrechen kann, auf die aktuell kein Raid läuft.

    Man müsste dabei allerdings beachten, dass Diebe weiterhin die Möglichkeit haben sollten, leise Einbrüche ohne F8-Raid durchzuführen, da dies ein eigenes Spielkonzept ist. Entsprechend müsste man hier sauber zwischen Raid-Mechanik und Diebstahl unterscheiden.


  • Hey,

    als erstmal ist mir die Thematik mit "unfair für die Rebellen" echt neu. Vor einigen Monaten gab es immer wieder Diskussionen darüber, wie man das PD während einer Rebellion stärken kann, da für eine längere Zeit immer die Rebellen gewonnen hatten.
    Da unter anderem Rebellen ohne Waffen nicht erschossen werden dürfen.

    Warum werden Rebellen dann dafür belangt, obwohl es in den Regeln nicht definiert ist? Wenigstens ein Nebensatz in der Rebellion wäre schon hilfreich in dem steht dass man eben nur einen Raid hat.

    Was ist nicht genau definiert? Aktuell steht im Regelwerk relativ deutlich, dass ein Raid nur alle 45 Minuten auf das gleiche Staatsgebäude durchgeführt werden darf. Unter den Rebellion Regeln steht auch keine Ausnahme zu dieser Regel.
    Das ein aufknacken der Tür auch nicht erlaubt ist, sollte auch relativ deutlich in den Regeln stehen.


    So wäre technisch sichergestellt, dass niemand Türen von Personen aufbrechen kann, auf die aktuell kein Raid läuft.

    Technisch ist eigentlich 95 Prozent der Sachen umsetzbar. Aktuell funktioniert das Raidsystem auf eine Person. Es loggt meines Wissens nicht auf alle Personen, welche als Mitbesitzer eingetragen sind. Diese Änderung hätte zu Folge: Spieler 1: Kauft die erste Tür, Spieler 2: Kauft die zweite Tür (Es sind aber bei allen die anderen als Mitbesitzer eingetragen). So wäre ein Aufbrechen der zweiten Tür nicht möglich. Natürlich ist das auch wieder Skripttechnisch umsetzbar. Aktuell war da Problem jedoch noch nie so groß, dass es krass auf unserer Agenda war. Wäre aber natürlich eine Überlegung für die Zukunft


    Ich verstehe ohne Zweifel deinen Punkt. Dennoch gibt es immer diese Punkte:
    - Die Rebellen können bessere Waffen als die PDler nutzen

    - Die PDler müssen dafür nichts für Waffen ausgeben
    - Der BM darf durchgehend erschossen werden, darf sich aber selbst nur im Notfall mit einer leichten Waffe verteidigen.
    - Der Geheimdienst darf durchgehen erschossen werden, obwohl dieser selbst nur Notwehr und Nothilfe – für den BM – leisten darf.
    - Rebellen dürfen quasi maximal einen Raid während der Rebellion starten, während das PD durchgehend neue stellen kann.

    Man bräuchte halt eine Lösung, welche es für alle Fair macht. Ein "ändert einfach die Regel zum Vorteil der Rebellen" macht es nicht automatisch grundlegend fairer.

  • - Die Rebellen können bessere Waffen als die PDler nutzen

    Rebellen müssen dafür auch SEHR viel Geld investieren. PDler haben kostenlose, teilweise schwere Waffen UND Rüstungen. Das Loadout eines SEKlers ist durch Rüstung, Waffen und Granaten rund 80k Wert, die Tatsache dass ein Schild nicht kaufbar ist nochmal außen vor gelassen. Wenn ich als Rebell das gleiche Loadout haben möchte und bspw. drei mal während der Rebellion sterbe, hätte ich 240.000$ in die Tonne geworfen. Als SEKler habe ich genau 0$ verloren.


    Da unter anderem Rebellen ohne Waffen nicht erschossen werden dürfen.

    Wichtig dazu aber: Sie dürfen jederzeit festgenommen werden. Da die ganzen Cops genau dafür in der Nähe des Spawns rumhängen bringt das einem nichts, da man entweder zügig eine Waffe nimmt oder eben festgenommen wird. (NewExton-Problem da nur ein Spawn existiert)



    Man bräuchte halt eine Lösung, welche es für alle Fair macht. Ein "ändert einfach die Regel zum Vorteil der Rebellen" macht es nicht automatisch grundlegend fairer.

    Ich finde das bei Rebellionen schon immer schwer nachzuvollziehen. Die PDler haben eine witzige Zeit, müssen nichts investieren, kriegen gute bis sehr gute Ausrüstung und können ein bisschen rumschießen. Selbst wenn sie verlieren gibt es absolut keine Konsequenzen für die PDler. Man hat eine kleine Chance, seinen Job zu verlieren, welchen man sich eben nach zwei Minuten wiederholt. Oh nein.



    Ein erfahrener Spieler hat im Moment absolut keinen Beweggrund, eine Rebellion zu starten. Warum die dann noch benachteiligen?

    (Ausnahme: Die Rebellionen mit "ich mache genau einen Kill und verstecke mich dann", die haben eben etwas Geld gewonnen)


    Bevor "RP" als Grund kommt: KEIN Spieler wirft mehrfach ganze Loadouts in die Tonne für RP.

  • Hey,

    ich denke, dass es weniger um Regelverstöße, sondern um einen technischen Abbruch des Rebellenraids durch den frühen Tod des Rebellenbosses geht. Im aktuellen Szenario endet der einzige Rebellenraid sofort, Türen werden geschlossen, und andere Rebellen können nicht mehr eingreifen, das führt zu einer Situation, die weder fair noch spielerisch sinnvoll ist.

    Um das zu lösen, könnte man folgendes festlegen:

    • Rebellen erhalten pro Rebellion ein Raid-Token. Stirbt der Raid-Leader, wird der Raid nicht sofort abgebrochen. Entweder übernimmt automatisch ein lebender Teilnehmer die Führung, oder der Raid läuft für eine kurze Übergangszeit weiter, in der die Rebellen ihn noch abschließen können.

    • Neue, separate Raids dürfen während derselben Rebellion nicht gestartet werden, um Fail-APs zu verhindern.

    • Die Standard-Cooldowns pro Ziel bleiben bestehen, sodass kein Gebäude dauerhaft gespammt wird, während die Mechanik transparent und fair für beide Seiten bleibt.

    • Raid-Ziele müssen alle relevanten Türen und Entities loggen, sodass Aktionen nachvollziehbar bleiben und die Ownership korrekt berücksichtigt wird. Jobs, die auf leises Einbrechen spezialisiert sind (Diebe), bleiben hiervon ausgenommen.

      Diese Regelung würde verhindern, dass ein einzelner früher Tod die Rebellion technisch beendet, ohne Rebellen unbegrenzte Neustarts zu erlauben, und gleichzeitig sicherstellen, dass die Staatsseite keinen übermäßigen Vorteil erhält. So können Raids tatsächlich ausgespielt werden, das Spiel bleibt fair und beide Seiten haben Handlungsspielraum.

      Problem: Eine Umsetzung, bei der ein Raid nach dem Tod des Rebellenbosses weiterläuft oder ein neuer Leader bestimmt wird, würde große Änderungen am Raid-System erfordern, wofür aktuell Devopler fehlen. Weswegen dieses Konzept, eher schlecht umzusetzen ist

  • Ich gehe davon aus, dass sich das Thema infolge der Regeländerung erledigt hat und nun im Regelwerk eindeutig definiert ist.

  • meruhna

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  • System

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