"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes,
wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt.
Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen."
- Aristoteles
Schon seit jeher scheint sich die Menschheit kritisch mit dem Verhalten der Heranwachsenden auseinanderzusetzen.
Und seit jeher scheint ihnen, ganz verwundert, aufzufallen, dass das junge Volk sich nicht so verhält,
wie man sich selber in Erinnerung hat, geschweige denn so, wie man es sich wünschen würde.
Nicht selten scheinen diese Balge gänzlich den Respekt vor allem verloren zu haben und immer bringen sie Ideen und Werte ein, welche zu stören wissen.
Wo damals jenen eine Bühne und Job verwehrt und Leben erschwert wurde, welche es gewagt haben, eine andere Farbe der Haut mit sich herum zu tragen, sind es heute vermeintliche Rassisten und Schwulenfeinde, welchen, über den bösen Geist des sozialen Netzes, gleiches geschieht, weil sie es wagen eine Meinung zu haben, die der Jugend nicht gefällt. Das Internet und die Handy scheinen die Köpfe jeder zu zurfressen, die zu jung sind, um damit verantwortlich umzugehen.
Aber ist es nicht vielleicht sinnvoll, denn Blick etwas zu heben und zu beurteilen, ob es wirklich so schlimm ist? Sind die Neuheiten wie Internet, Social Media und Smartphone wirklich so schlimm und jugendgefährdent wie man sie ausmacht? Und ist es nicht auch wichtig, dass die Junge Generation keinen Respekt vor irgendjemanden hat? Kann man nicht nur so das Verhalten und das sein hinterfragen, was diese an den Tag legen, hinterfragen? Von einer "schlechten Jugend" ist noch keine Kultur untergegangen.
Und noch viel wichtiger: Sind wir nicht selber Schuld? Wir sind doch die Gesselschaft in der ein jeder aufwächst und sei es nur in dem Mikrokosmos in dem wir uns selber bewegen, so hat doch jeder von uns Einfluss auf das Verhalten, die Werte und Lebenrealität aller. Zudem haben wir doch gar keine Wahl. Wir werden sie nicht alle töten können.