Preppen - Sinnvoll oder übertrieben?

  • Guten Tag zusammen,

    Ich beschäftige mich in letzter Zeit immer mehr mit dem Thema Preppen, für die, die nicht wissen, was das ist, hier eine kurze Erklärung.

    Zusammengefasst heißt das einfach, dass man sich auf jegliche Katastrophe oder Krisensituation vorbereitet. Sei es ein Stromausfall, Naturkatastrophen, Pandemien oder ähnliche Szenarien.

    Inwiefern man sich aber auf sowas vorbereitet, ist ja vom Prinzip her jedem selbst überlassen, man soll aber nach dem "Prepper-Prinzip" 2 Wochen ohne das Haus verlassen zu müssen mindestens auskommen.

    Was haltet ihr von dem ganzen und haltet ihr es für nötig, sich vorzubereiten?
    Vor allem auch durch die Medien werden Leute, die viel Preppen, schnell als Weltfanatiker, Verrückte oder Verschwörungstheoretiker dargestellt.

    Was würdet ihr für Gegenstände/Sachen als nützlich empfinden und wie würdet ihr euch vorbereiten?


    Man muss sich meiner Meinung nach ja nicht direkt einen Bunker bauen, sowas halte ich auch für absolut übertrieben, paar Konserven und Wasser auf Vorrat zu haben, halte ich aber definitiv für sinnvoll. Oder wenigstens einen kleinen "Notfallrucksack".


    Eure Meinung würde mich da wirklich sehr interessieren!

  • Hallo,


    Natürlich gibt es unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema. Einerseits steht die gesunde menschliche Vernunft, andererseits die Angst vor dem Unbekannten oder einer möglichen nächsten Pandemie.


    Die Idee, einen Bunker im Keller zu bauen und sich auf eine Zombie-Apokalypse vorzubereiten, finde ich persönlich etwas befremdlich. Allerdings kann ich aus der Perspektive meiner Familie nach der Pandemie folgendes berichten: Seitdem haben wir im Keller einen kleinen Vorratsschrank mit diversen Konserven und mehreren Reserve-Wasserpaketen. Einen eigentlichen Bunker oder einen sicheren Ort haben wir jedoch nicht. In meinen Augen hat die Zeit gezeigt, dass es klug ist, einige Konserven und Wasser für den Fall der Fälle bereitzuhalten. Dennoch sollte man sein Leben nicht ausschließlich darauf ausrichten.


    Liebe Grüße

    Yannik

  • Hab persönlich aus Platzgründen nichts zuhause aber meine Eltern hatten zumindest immer ein paar Konserven usw. im Keller.


    Der Bund empfiehlt ja sogar eine Notfallvorsorge, siehe hier auch was da laut dem Bund drin sein soll:


    https://www.bbk.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=7


    Bei meinen Eltern waren es aber deutlich mehr Dosenravioli als vom Bund gewünscht x)

    Hat aber teilweise wirklich geholfen als der ganze Haushalt Corona hatte ^^



    Denke mal das Thema ist nicht wegen dem "Preppen" an sich etwas kontrovers, sondern weil einige der Hardcore "Fans" wirklich an einen baldigen 3. Weltkrieg oder sowas denken und das auch propagieren.

  • Heyo,


    Ich denke auch, dass Preppen, gerade nach der Pandemie, eine sinnvolle Art und Weise ist, sich auf solche Dinge vorzubereiten. Man hat es ja an Corona gesehen, dass die verschiedensten Dinge nach kurzer Zeit ausverkauft waren und man an Dinge wie Öl einfach kaum noch ran kam. Ein Bunker ist zu übertrieben, da gerade wir hier in Deutschland eigentlich nicht wirklich Gefahr laufen "angegriffen" zu werden. Eine Zombie-Apokalypse ist ja auch kompletter Schwachsinn. Sich also die verschiedensten Lebensmittel o.Ä. zu besorgen um im Falle der Fälle vorbereitet zu sein ist durchaus eine Überlegung Wert.

  • Tatsächlich ungewohlt würden wir locker 2 Wochen auskommen, da wir in unserer Vorratskammer sehr viele Konservern, Gläser (eingelegtes Zeug) und Getränke haben. Ist aber nicht, um im Echtfall auszukommen, sondern eben einfach der Vorrat. Es spart unheimlich viel Geld, bei Angeboten in größeren Mengen zu kaufen oder auch man bei der Metro einzukaufen etc.


    An sich aber ein interessantes Thema.

  • Wobba

    Hat das Thema geschlossen.