Brief an alle Fraktionsleitungen der SCP Foundation

  • Sehr geehrter Director of Intelligence,


    zu Ihrem Anliegen hätte ich zwei Punkte.

    Da dies ein sehr wichtiges Thema ist um die Sicherheit der Foundation zu gewährleisten wünsche ich mir mehr Transparenz, wir bräuchten wichtige Informationen, wie wer, wann, wo etc. Um zukünftige Fälle präventiv vermeiden zu können. Da dies scheinbar nicht der erste Fall ist, wäre es wichtig sorgfältig mit diesem Thema umzugehen.


    Zudem frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll sei das Thema groß anzusprechen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass dann das Gegenteil eher zutreffen wird also, dass die diese Gruppierungen bekannt machen und das Interesse wecken, da zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht viele von diesen Gruppen wissen.


    Grüße

  • Sehr geehrter Colonel "Pudel",


    Ich danke für die schnelle Antwort.


    Sie haben Recht, das Thema betrifft die Sicherheit der Foundation und eine gewisse Transparenz wäre angebracht. Meine Agenten beobachten die jeweiligen Leute auch schon. Ich kann ihnen aufgrund der Sicherheitsbedingungen keine Ermittlungen bzw. Akten übergeben, da in diesem Brief keine großartigen Verschlüsselungen gegeben sind. Gerne können wir persönlich darüber reden oder sie können sich elektronisch bei mir melden damit sie einen Zugang zu unserem System kriegen womit wir sicher kommunizieren können.


    Zweck des ursprünglichen Schreiben war jedoch, die Fraktionsleitungen darauf nochmal aufmerksam zu machen und zu erreichen, dass diese ihre Soldaten/Mitarbeiter dementsprechend in den Kommunikationskanälen informieren.


    Mit besten Grüßen

    Director Watchman

  • Moin Zifferleitung


    Sie erwarten jetzt von uns, dass wir unseren Leuten Bescheid geben, dass diese keine Gruppen bilden dürfen, um sich für eine Verbesserung des Foundationalltags einzusetzen?

    Verstehen Sie mich nicht falsch, dieses komische ''Ich gründe eine Gewerkschafft wie 'n Kommi aus den 30er Jahren'' kann ich nicht verstehen und sowas stört einfach nur den Alltag... doch glaube ich, dass sie da ein wenig übertreiben.

    Erstens könnte dies eher dafür sorgen, dass Personen auf solch eine Möglichkeit aufmerksam gemacht werden (der sogenannte Streisand-Effekt) und sich dann mehr oder weniger absichtlich in einer Grauzone bewegen werden.

    Zweitens, so wie Sie es geschrieben haben, war das Ziel vom Fisch die Verbesserung des Arbeitsklimas.

    Sollte so etwas nicht eher von Ihnen durchgeführt oder zumindest gefördert werden?


    Bisher habe ich nur mitbekommen wie die jeweiligen Fraktionsoffiziere und Leitungen sich um ein wohliges Klima gekümmert haben, nie aber die Ziffern.

    Diese sind vorhanden und kümmern sich um die korrupten Personen... und stellen scheinbar gerne die Gegenseite bei 3-stündigen Gerichtsverhandlungen.

    Ich verstehe nicht, inwiefern so etwas den Foundationalltag beeinflusst oder irgendwie die Foundation an sich gefährdet.

    Schließlich und das meine ich wirklich nicht böse, können Sie nicht erwarten, dass ein paar Mannschaftler und ggfs. wenige Offiziere irgendwas kaputt machen können, dafür sind die Meisten von denen viel zu unterwürfig bei den Leitungen.


    Die Definition ist übrigens: ''Gewerkschaften sind eine Vereinigung von Menschen, die sich zusammenschließen, weil sie die Bedingungen, unter denen sie arbeiten und leben, verbessern wollen.'' (DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., 2000irgendwann).

    Da Urlaubstage, Lohn und Arbeitszeit ohnehin nicht mit Ihnen, sondern über andere Instanzen abgewickelt werden, frage ich mich, wieso dies in Ihrem Interesse steht, wenn keine aktive Gefahr davon ausgeht.

    Wie gesagt verstehe ich dieses dumme ''Wir wollen eine Gewerkschafft... weil wir eine wollen!'' nicht und finde es auch gut, das sowas nicht erlaubt wird, doch bitte lassen Sie die Kirche im Dorf und sehen Sie nicht an jeder Ecke Verrat, Korruption und Chaos.


    MfG

  • Sehr geehrter Herr Poroschenko,

    vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung.


    Zunächst möchten ich klarstellen, dass es nicht Ziel der Anweisung ist, sinnvolle Vorschläge zur Verbesserung des Arbeitsklimas o.Ä. zu unterbinden oder Engagement innerhalb der Foundation pauschal zu sanktionieren. Im Gegenteil, Konstruktive Ansätze zur Verbesserung des Foundationalltags sind erwünscht.


    Der Kernpunkt der Anweisung richtet sich jedoch nicht gegen Inhalte, sondern gegen die Form der Organisation.


    Die Bildung gewerkschaftsähnlicher Strukturen, unabhängig von ihrer Intention, birgt innerhalb unserer Hierarchie Risiken, die über den offensichtlichen Zweck hinausgehen. Historisch betrachtet haben sich derartige Zusammenschlüsse häufig von ihrem ursprünglichen Anliegen entfernt und "Parallelstrukturen" geschaffen, die die Hierarchien untergraben oder Entscheidungswege verzerren.


    Sie sprechen den sogenannten Streisand-Effekt an. Ein valider Punkt. Dennoch liegt es in unserer Verantwortung, klare Grenzen zu definieren, bevor sich Grauzonen etablieren, die später schwer kontrollierbar sind.


    Bezüglich des angesprochenen Dokuments, dass das Ziel eine Verbesserung des Arbeitsklimas war, wird nicht ins schlechte gestellt. Allerdings existieren bereits etablierte Wege, über die solche Vorschläge eingebracht werden können. Etwa über Fraktionsleitungen, Offiziere oder auch vielen Ethikkommissaren und auch Site Direktoren. Diese Strukturen stellen sicher, dass diese geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden, ohne dabei die Hierarchie zu verzerren.


    Abschließend möchte ich betonen:

    Es geht nicht darum, Engagement zu unterdrücken, sondern darum, dieses in geordneten, kontrollierbaren Bahnen zu halten.


    Wir erwarten daher weiterhin, dass Ihre Fraktion die Mitglieder entsprechend sensibilisiert. Nicht gegen Verbesserungen, sondern gegen unkoordinierte strukturelle Zusammenschlüsse.


    Mit nächtlichen Grüßen
    Director Watchman

  • Herr Ziffernleitung

    Genau genommen könnte ich jetzt 1 zu 1 dieselben Dinge machen, welche die von Ihnen kritisierten Personen durchgezogen haben, wäre jedoch sicher, solange ich das Ganze nicht Gewerkschaft nenne.

    Sie können nun mal nicht alle Zusammenschlüsse kontrollieren, dafür haben Sie nicht das nötige Personal und ihr vorhandenes Personal hat dafür wohl kaum Zeit und Lust.

    Wenn jemand beschließt, spontan um 22 Uhr eine kleine Gruppe zu bilden, ggfs. um ein wenig Spaß am Abend zu haben durch dieses Thema, sollten sie dort keine Gefahr sehen, denn wie bereits geschrieben, haben die meisten dieser Personen gar nicht die Möglichkeit irgendwas großartig zu verändern.

    Ich kann Ihre Sorge verstehen, doch vielleicht würden sie nicht einen solchen Arbeitsstress erleiden, wenn sie nicht hinter jeden kleinen Aktion Korruption und Gefahren wittern... manchmal muss man den Menschen kleine Späße im Leben gönnen, damit man diesen düsteren und durchaus deprimierenden Foundation Arbeitsalltag überstehen kann.


    Morgentliche Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von Garaz ()

  • Sehr geehrter Herr Poroschenko,


    Ich möchte erneut abschließend einige Punkte klarstellen, um Missverständnisse auszuräumen.


    Es ist korrekt, dass sich informelle Gruppenbildungen im Alltag nicht vollständig verhindern oder kontrollieren lassen können. Dies ist auch nicht unser Anspruch. Nicht jede spontane Zusammenkunft oder jeder Austausch unter Kollegen stellt ein Problem dar oder wird von uns als solcher bewertet.


    Der entscheidende Unterschied liegt jedoch weiterhin in Zielsetzung und Struktur.


    Lose, gelegentliche Gruppen, sei es zum Austausch, zur Unterhaltung oder auch zur Diskussion von Verbesserungsvorschlägen, fallen nicht in den Fokus dieser Anweisung, solange sie keine feste Struktur annehmen, keine organisierte Struktur darstellen und nicht versuchen, Einfluss außerhalb der vorgesehenen Wege auszuüben.


    Was wir unterbinden, sind gezielte Vorhaben, dauerhafte und strukturierte Zusammenschlüsse mit repräsentativem Anspruch zu etablieren, die sich zwischen Personal und Führungsebene positionieren.


    Ihr Punkt auf die Belastung durch übermäßige Kontrolle ist verständlich. Dennoch besteht unsere Aufgabe darin, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und einzuordnen, auch wenn dies im Einzelfall als übervorsichtig wahrgenommen werden mag. Lassen sie das jedoch meine Sorge sein.


    Gleichzeitig stimme ich Ihnen jedoch aber in einem Punkt zu:

    Ein funktionierendes Arbeitsumfeld benötigt Ausgleich, menschlichen Austausch und auch Raum für Interaktion. Dies steht aber auch nicht im Widerspruch zu dieser Anweisung.


    Wir ziehen daraus folgende Klarstellung:

    Nicht jede Gruppenbildung ist problematisch, jedoch aber diese, die organisiert und dauerhaft in eine Richtung geht und/oder unsere Abläufe und Hierarchien untergräbt.


    Ich betrachte die Angelegenheit damit als abschließend geklärt und erwarte weiterhin, dass diese Differenzierung auch innerhalb Ihrer Fraktion entsprechend vermittelt wird.



    Mit hungrigen Grüßen

    Director Watchman

  • Liebe Ziffernleitung

    Wir schauen mal, wie wir das Ganze am besten verfolgen können und wie man für ein gutes Arbeitsverhältnis sorgt, tun Sie mir nur den Gefallen und achten Sie darauf, dass ihre Agenten sich ebenfalls zu benehmen wissen und es gegen Ende nicht aussieht wie ein ''Wir dürfen Spaß haben aber ihr nicht'' wie damals beim HM und der Nutzung von 294.


    MfG