Cannabis Legalisierung

  • Was haltet ihr von der Legalisierung von Cannabis? 158

    1. Ich bin für die Legalisierung. (105) 66%
    2. Ich weiß es nicht / enthalte mich (36) 23%
    3. Ich bin gegen die Legalisierung. (17) 11%

    Halli, Hallo, Hallöchen meine werten Freunde der virtuellen Welt.


    Da die Legalisierung von Cannabis in letzter Zeit immer wieder ein großes Thema in deutschen Medien ist, wollte ich aus reinem Interesse eine Umfrage machen, um ein größeres Gesamtbild der verschiedenen Meinungen zu bekommen.

    Ich kann mir vorstellen, dass viele Mitglieder im Forum, vor allem die jüngeren, nicht ausreichend über das Thema Cannabis informiert sind und nicht wissen, was der Konsum und die Legalisierung für Folgen mit sich bringen.

    Deshalb lege ich euch wirklich allen ans Herz, euch ausreichend über das Thema zu informieren, bevor ihr euch eine Lunte anzündet!

    Des Weiteren wollte ich die Chance nutzen und einige Meinungen und Erfahrungen mit euch teilen und hoffe auch viel von euch zu hören.


    Ich persönlich habe leider viel zu früh mit dem Konsum von Marihuana angefangen.

    Es ist wichtig zu wissen, dass der Konsum vor allem für Jugendliche, deren Gehirn noch in Entwicklung ist, sehr schädlich ist und bleibende Schäden hinterlassen kann.

    Wenn ihr also noch nicht volljährig seid, LASST DIE FINGER DAVON!

    Glücklicherweise habe ich nach kurzer Zeit wieder aufgehört und habe erst später im Alter von 17 bis 18 Jahren zum Teufelskraut zurückgefunden.

    Heute bin ich mir der Folgen und Gefahren bewusst, aber dennoch nicht abgeneigt mal einen durchzuziehen.

    Es lässt mich entspannen und ich genieße die Zeit in der ich "hoch schwebe" gerne mit viel Lachen und guten Freunden.

    Ich würde nicht sagen, dass ich regelmäßig konsumiere, das liegt aber eher daran, dass mir das Geld fehlt und die Zeit sich immer was zu besorgen.


    Was die Legalisierung des Krauts angeht, bin ich sehr positiv eingestellt.

    Meiner Meinung nach, ist es nicht schwer an Cannabis heranzukommen, weshalb ich finde, dass Leute die es wollen, es auch bekommen, egal ob Legal, oder nicht.
    Durch die Legalisierung kann ich mir in Zukunft aber sicher sein, dass ich keine verunreinigte Substanz zu mir nehme und brauche mich auch in Zukunft nicht mehr vor den Gesetzeshütern zu verstecken, wenn ich gemütlich im Park sitze.


    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Aimen ♕


    WICHTIG!

    Die Umfrage ist nicht anonym und jeder kann die Ergebnisse sehen!

  • An sich bin ich absolut für die legalisierung, da sie grundsätzlich nichts schlechtes mit sich bringt. Denke, wenn Alkohol legal ist, wird das wohl das Mindeste sein. Es wäre ein guter Schritt, um gegen den Schwarzmarkt vorzugehen, damit man sich auch sicher sein kann, man bekommt keine Haarspraydose, wäre die Umsetzung besser geplant. Grundsätzlich bewegen wir uns aber mMn. in eine gute Richtung.

  • Ich frage mich nur wie der Staat den THC Gehalt meines selbstangebauten Brokkolis feststellen will.

    Viele schwammige Aussagen und Pläne.

    Erst ab 20 Uhr in der Fußgängerzone rauchen?

    Das Ding ist nicht mal durch und schon entstehen Bundesweit solche "Söder-Regeln"

  • Man sollte alle Drogen legalisieren, die werden trotzdem konsumiert. Durch eine Legalisierung wirkt man gegen Mafien und co.

    Entweder Leute konsumieren heimlich, dabei sterben Menschen wegen dem Markt etc. oder man konsumiert es öffentlich kontrolliert und gewisse Clans müssen paar mehr Dönerbuden aufmachen.


    Drogen Konsum, auch Zucker, ist schlecht für die Seele und Körper tut es nicht. Es gibt so viel schöneres als zu rauchen und sich durch dieses Rauchen gut zu fühlen. Man kann etwas tun wodurch man sich das gut fühlen verdient.

  • Ich bin der festen Überzeugung, dass die Legalisierung von Cannabis nicht nur die individuelle Freiheit der Menschen respektiert, sondern auch zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen kann. Insbesondere für Menschen,

    die unter Schmerzen oder Nervenkrankheiten wie Multipler Sklerose leiden.

    Die medizinischen Vorteile von Cannabis sind gut dokumentiert und haben in vielen Ländern zu einer Legalisierung für medizinische Zwecke geführt.

    Anderseits fehlt immer noch ein wichtiger Punkt und das wäre das Thema Führerschein und Straßenverkehr, ich bin aufjedenfall gespannt was sich dieses jahr noch ergibt.

  • Lassmiranda

    Medizinisch d.h. zur Schmerztherapie gibt es das bereits seit 2017 in Deutschland.


    Das 'Wird-ohnehin-konsumiert'-Argument ist ein bisschen weithergeholt, da die Barriere der Illegalität natürlich viele Leute alleine emotional/psychologisch am Konsum hindert.

  • Ich werde mich hier sehr unbeliebt machen, aber:


    Wie Syntek schon angedeutet hat wird der freiere Konsum von Drogen zu einer im Schnitt leistungsschwächeren Gesellschaft führen.

    Wenn der Staat nicht schon in der Lage ist dafür zu sorgen dass Drogen nicht illegal verkauft werden, wie soll er es schaffen dass Grenzwerte eingehalten werden?

    Erhöht das Gefahrenrisiko, wird höchstwahrscheinlich für eine weitere Belastung der Krankenkassen und im Besten Fall für eine geringere Belastung der Rentenkassen führen, ähnliches ist bei Zigaretten und Alkohol der Fall.


    Wenn man sich sicher sein könnte, dass alles in Maßen und ohne dem Schaden anderer konsumiert wird, dann könnte man tatsächlich alle Drogen erlauben, und keiner würde sich darüber Sorgen machen, wäre quasi ein weiteres Hobby.

    Da das aber insbesondere bei Drogen nicht der Fall ist, muss deren Konsum so weit wie möglich verringert werden.

    Dass das nicht funktioniert ist meiner Meinung nach eher ein Versagen der Polizei, woran die Politik schuld ist.


    Und ja, nach dieser Einstellung müsste man auch Alkohol und Zigaretten verbieten, das ist aber unmöglich, wenn es in der Gesellschaft bereits weit genug in der Kultur liegt, Beispiel Prohibition Amerika. Ich hätte es auch besser gefunden, wenn man dies an sich nie gebraucht hätte, aber es ist nun passiert, das heißt nicht dass man sich noch mehr Probleme in die Richtung schaffen muss.


    Ich kann natürlich das mit persönlicher Freiheit verstehen, aber wir haben auch aus gutem Grund nicht die Freiheit, jemandem ins Gesicht zu schlagen, für mich hat jegliche Art von Drogenkonsum einen ähnlichen Effekt. Hängt natürlich davon ab wie man das gewichtet.

  • Solange der Staat weniger Finger im Spiel hat unterstütze ich grundsätzlich alles, was hier ja auch der Fall ist. Risiken und Nebenwirkungen von Cannabis sind bekannt, soll jeder selbst entscheiden, ob er das seinem Körper zuführen möchte oder nicht, solange die Person vor dem Gesetz volle Entscheidungsgewalt hat (volljährig ist), kann der Staat sich sozusagen ficken gehen.


    Wenn Drogenkonsum im Schnitt zu einer Leistungsschwächeren Gesellschaft führt, dann ist das eben nun mal so, die Gesellschaft hat ihre eigene Meinung zu treffen und dann mit den entsprechenden Konsequenzen zu leben. Ist ja schließlich angeblich eine Demokratie in der wir leben, ergo finde ich es sozusagen ein wenig "cringe" wenn Individuen aufgrund ihrer persönlichen Einstellung zu dem Thema wollen, dass Big Daddy Staat schön eingreift und sich um die "dummen Kinder" kümmert.


    Über 65% der Deutschen sind für die Legalisierung und damit sollte das Thema eigentlich gegessen sein, zumal die Zahl, wer hätte es gedacht, ohne die Rentner noch deutlich höher wäre. Und dass der durchschnittliche Rentner objektive ausführliche Recherche zum Thema Cannabis geführt hat, wage ich mal grundsätzlich zu bezweifeln. Unabhängig davon sind es insgesamt 66% und allein das hat auszureichen.


    Dass der "Krieg gegen Drogen" nicht funktioniert hat übrigens (somewhat) wenig mit Polizei oder Politik zu tun, es ist eben in einem nicht-autoritären Staat wie wir ihn im Westen häufig haben einfach nicht möglich. Die Exekutive hat (zum Glück) einfach nicht die Rechte und Mittel effektiv dagegen vorzugehen.


    TL;DR Es ist meiner Meinung nach extrem eingebildet anzunehmen, man sollte seine eigene Einstellung zum Thema dem Volk, entgegen der Meinung der Mehrheit, mittels Papa Staat aufzwingen und anderen erwachsenen Menschen vorschreiben, was sie ihrem eigenen Körper zuführen dürfen und was nicht. Gerne kann man umsetzen, dass Folgeschäden nicht von der Versicherung getragen werden und man selbst dafür zu haften hat, jedoch hat keine demokratisch gewählte Regierung das Recht, sich über die Meinung der Mehrheit hinwegzusetzen und es von vornherein zu verbieten.

  • Ist mir mMn eine zu emotionale Debatte. Es gibt die, denen es egal ist (wie mir), aber prinzipiell positiv dafür eingestimmt sind. Dann sind da die, welche nicht ohne können; und es gibt die klaren Gegner.

    Die Fronten sind bei beiden letzteren so verhärtet, dass da eine sachliche Debatte fast gar nicht möglich ist.
    Meine Meinung ist da, wie bereits erwähnt, eher in der Mitte. Meine Welt bricht nicht zusammen, wenn Bubatz nicht legal. Aber ich finde es auf der anderen Seite auch scheinheilig eine Droge, welche nachweislich nicht überdosiert werden und sogar bei manchen Leiden helfen kann, zu verteufeln, aber bei Alkohol "SAUFEEEEEEEN!" zu schreien und sich jedes Wochenende bis zum Verlust der Muttersprache und der Fähigkeit seine Körperflüssigkeiten kontrolliert abgeben zu können die Festplatte zu formatieren.

    Aber genug meiner extrem verschachtelten Sätze. Im Endeffekt: Macht was ihr wollt, so lang es euch glücklich macht. Andere Länder, in denen Bubatz legalisiert oder toleriert wurde haben gezeigt, dass der Konsum nicht signifikant ansteigt. Nur, um mal auf das Argument mit der "Schwelle der Legalität" zurückzukommen. Klar - viele werden es probieren. Aber viele davon werden es dabei belassen.

  • Prinzipiell finde ich, dass die Legalisierung eigentlich keine Nachteile hat, da nunmal der Canabis-Konsum in der Gesellschaft (ich hab jetzt keine Wissenschaftlichen Quellen, aber rede aus eigener Erfahrung) so verbreitet ist, als dass man nicht dem Übel Tür und Tore öffnet, da es nunmal viele gibt, die es ohnehin konsumieren.

    Canabis ist mMn auch nicht wirklich groß von anderen Volks-Drogen wie Alkohol und Tabak zu differenzieren, letztere haben auch ihre Probleme, sind nunmal aber Gesellschaftlich akzeptiert und niemand schreit, dass es die Jugend gefährdet.


    Auch die jetzt vorgestellte Umsetzung mit den 2 Säulen, die einerseits "Canabis-Clubs" ermöglichen, in welchen sich Leute anmelden können, um dann nicht-komerziell anzubauen und zu verteilen finde ich Sinnvoll, und die Wissenschaftlich begleitete Einführung von lizensierten Fachgeschäften in Modellregionen nimmt den Wind aus den Segeln jener die meinen Canabis wäre das Zeug des TeUfElS!1!1!1.

    Ein wichtiger Punkt der finde ich zu selten diskutiert wird, ist dass die Legalisierung dem Staat ermöglicht einerseits Konsumenten zu schützen, indem sie nicht das mit Haarspray, Oregano, Pfeffer und Waschmittel gestreckte Gras kaufen müssen, sondern einen legalen Weg haben an ihr Zeug zu kommen. Wo der Staat legalisiert, dort kann er auch regulieren und schützen. Anders als bei anderen Rauschmitteln, die aufgrund ihrer Illegalität nicht kontrolliert werden und Konsumenten, die meist unschuldig sind, einer großen Gefahr ausgesetzt werden.

    TL;DR endlich bald Bubatz legal :thumbup:

  • Es sollte nebenbei auch klar sein, dass der Staat euch nicht freundlich entgegenkommen will sondern damit enorme Steuern eintreiben möchte, was davor nicht möglich war.

    Bin mir also ziemlich sicher das es nicht einfach legalisiert wird weil es ja so oder so (scheinbar) jeder konsumiert, wovon einige aber anscheinend ausschließlich ausgehen.