Vorwort:
Ich weiß, dass es sicherlich Leute geben wird, die diesen Vorschlag kritisch sehen werden. Ich bitte euch jedoch, euch die Zeit zu nehmen, alles gründlich zu lesen und darüber nachzudenken – vielleicht auch einfach mal fünf Minuten lang.
1. Art des Vorschlags:
Gegenstände wie Waffen, Geld und andere wertvolle Items, die von getöteten Spielern fallen gelassen werden, sollen für 10 oder 20 Sekunden exklusiv für den Spieler reserviert werden, der die betreffende Person getötet hat.
2. Warum dieser Vorschlag?
Wir alle kennen es: Man ist in einem Raid – sei es als Gangster, Rebell, Polizist, Dieb oder einfach als derjenige, der mit seinen Freunden die Base verteidigt. Soweit, so gut.
Doch dann kommt es zum Kampf. Inmitten dieser Situation passiert plötzlich etwas, das fast schon magisch wirkt wenn jemand Stirbt:
Aus dem Nichts tauchen Spieler auf, die scheinbar nur darauf gewartet haben, genau in diesem Moment einzugreifen.
Wie aus dem Nichts stürmen sie auf die Szene, spammen die „E“-Taste und sammeln alles auf, was auf dem Boden liegt – Geld, Waffen, Essen oder Meth.
Und vielen dieser Spieler interessiert es überhaupt nicht, ob dort gerade geschossen wird. Nein, im Gegenteil – je mehr Waffen im Spiel sind, desto mehr wird gegeiert.
Ich möchte diese Spieler darauf hinweisen, dass dies tatsächlich FailRP ist. Ich Zitiere dazu einmal aus dem Regelwerk Relevante abschnitte sind Gelb Makiert:
Zitat10. FailRP
Unter FailRP versteht man unrealistisches Handeln im Roleplay.
Folgendes Verhalten ist als FailRP zu werten und wird dementsprechend geahndet:
- Verstöße gegen sämtliche Job-Regeln
- Gänzlich zusammenhangslos zu seinem Job agieren
- Schädigung von (nach Jobregeln erzwungenen) Kooperationspartnern jeglicher Art
- Verkauf von Jobs an andere Spieler
- Provokation eines Polizeivorstoßes oder einer Polizeistrafe
- Verkaufen & Verschenken von Produktionsgegenständen (Gelddrucker u.Ä.) an andere Spieler
- Halten/Verstecken von (gestohlenen) Gegenständen anderer Spieler über eine Zeit von über 30 Minuten
- Verstauen von eigenen Gegenständen im Inventar während Gefechten, Konflikten oder RP-Situationen
- Kaufen von Gegenständen während eines Raids, Polizeivorstoßes, Gefechts oder Konflikts
- Beschädigung, Entfernung & Verkauf von Gegenständen während eines Einbruchs, Raids, Polizeivorstoßes, Gefechts oder Konflikts durch die Besitzer
- Unbegründete Beschädigung von Gegenständen während eines Einbruchs, Raids oder Konflikts durch die Einbrecher
- Beschädigung von Gegenständen anderer Spieler zur reinen Provokation
- Kaufen & Verkaufen von Türen während eines Raids, Polizeivorstoßes, Gefechts oder Konflikts
- Türen frequent öffnen und schließen, um Spieler zu blockieren oder ihnen die Durchquerung zu erschweren
- Verschließen von aufgebrochenen Türen & Fading Doors innerhalb eines Konflikts in Sichtweite anderer Spieler
- Grundloses Aufhalten nach einem Einbruch, Raid oder Polizeivorstoß auf fremden Grundstücken
- Ausnutzen von kritischen Server & Client-Befehlen für den eigenen Vorteil
- “Bunnyhopping”, “Crouch Spamming” oder exzessives “Crouch Jumping” in Konflikten aller Art
- Behindern anderer Spieler in gefährlichen Situationen, die einen selbst nicht betreffen
- Auftragsmördern einen Auftrag auf einen Spieler im Casino geben, um sie von einem bestimmten Automaten wegzubekommen
- Schubsen anderer Spieler ohne Grund und/oder zur reinen Provokation
- Unrealistisches Modifizeren von Fahrzeugen
- Selbstmord o. Todeswunsch
- Unter Bedrohung ist das Kapitulieren und Weitergeben dieser Gegenstände erlaubt. Das Weitergeben an Banker ist natürlich von dieser Regelung entbunden.
- Spieler können keine Gegenstände beliebiger Art mehr kaufen/spawnen, wenn diese in der Welt existieren und sie das Limit dafür erreicht haben. Dementsprechend ist das längere Halten dieser Gegenstände unfair gegenüber der Spieler, welche sie besitzen.
- Hiermit sind nur die Gegenstände gemeint, die man selber besitzt, wie z.B. eine Waffe. Die Gegenstände deiner Kooperationspartner fallen genauso unter diese Regel. Das Einzahlen mit der Kreditkarte oder in die Familienbank ist in diesem Fall genauso verboten.
- Fading Doors sind von dieser Regel nicht betroffen.
- Gerade in RP-Situationen ist dies untersagt.
- Sich selbst für das Leben anderer in Gefahr zu bringen, ist nur erlaubt, wenn man mit diesen kooperiert.
- Im Roleplay muss man für sein Überleben kämpfen und darf sich dem Tod nicht einfach hingeben oder gar freiwillig sterben. Sich unnötig & absichtlich in gefährliche Situationen zu bringen, ist somit ebenso verboten. Wenn der eigene (Selbst-)Mord im Roleplay gut verkauft wird, kann eine Ausnahme gemacht werden. Dabei ist wichtig, dass die RP-Situation für den Tod glaubwürdig und realistisch rübergebracht wird.
All diese Sachen habe ich im Zusammenhang mit diesen Situationen erlebt und ganz ehrlich, nein, es ist einfach nur nervig.
Ihr gefährdet nicht nur euer eigenes Leben, sondern stört aktiv eine laufende Spielsituation – und behindert damit sogar andere Spieler.
Ich persönlich habe dieses Verhalten schon mehr als 12 Mal beobachtet. Und jetzt mal ehrlich: Jemand wird wahrscheinlich wieder sagen: „Ja, dann mach doch ein Ticket...“
Das habe ich bereits zwölfmal getan.
Doch ganz ehrlich: Ich habe keine Lust mehr, weil es immer wieder dasselbe ist.
Wir brauchen eine systemische Lösung, denn die Gier der Spieler ist einfach zu groß. Viele haben leider die Einstellung: „Was interessiert mich ein blöder Warnhinweis?“ Denn wenn wir mal ehrlich sind, bleibt es am Ende oft nur bei einer mündlichen Verwarnung, wenn nicht sogar bei gar nichts.
3. Die Lösung:
Die Lösung sollte ein automatisches System sein, das sicherstellt, dass die Items, die von einem getöteten Spieler fallen gelassen werden, für 10-20 Sekunden nur für denjenigen Spieler zugänglich sind, der ihn getötet hat. Auf diese Weise wird die Gier der Spieler eingedämmt und das Spielgeschehen nicht unnötig gestört. Denn jeder weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, das Item zu bekommen, aufgrund des Timers sehr gering ist.
Mir geht es nicht darum, dass ich ein Item unbedingt haben möchte, wenn ich jemanden töte. Meinetwegen könnte man es auch so regeln, dass Spieler überhaupt nichts droppen. Das würde der Wirtschaft auf dem Server wahrscheinlich auch gut tun. Aber ich denke, das Beste wäre, einen Mittelweg zu finden – vielleicht auch in Verbindung mit einer 50%-Chance, dass man seine Sachen dropt oder nicht.
Ich bin einfach nur dieses Gegeier leid. Man wird blockiert, stirbt dadurch, und die Person, die die RP-Situation aktiv stört, lacht sich noch kaputt. To be honest, es ist einfach schlecht gelöst, wie es aktuell ist. Denn nein, wenn ich so viele Tickets schreiben müsste, wie oft ich das mitbekomme, würde ich wahrscheinlich den Rest meiner Lebenszeit nur noch damit verbringen – und das will ich nicht. Ich will spielen und nicht der Typ sein, der ständig Tickets schreibt, nur weil ich will, dass sich die Leute an die Regeln halten.
Fazit das muss einfach Systemisch angegangen werden sonst verbessert sich in diesem bereich halt nichts und es bleibt wie es ist.
4. Umsetzung:
Dieser Vorschlag müsste natürlich technisch umgesetzt werden, in Lua. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ihr als Profis mit dieser Aufgabe keine Probleme haben werdet.