Beruf und Zufriedenheit

  • Hallo zusammen!

    Ich möchte ein Thema eröffnen, das für viele von uns besonders wichtig ist insbesondere für die jüngeren Mitglieder der Community, unzwar die Berufswahl und die Zufriedenheit im Job. Viele junge Menschen stehen vor der Herausforderung, den richtigen Beruf zu finden und ich selbst habe dabei auch einige Schwierigkeiten gehabt. Mir ist aufgefallen, dass es oft eine große Hilfe ist von den Erfahrungen anderer zu hören.


    Was ich mir wünsche:

    Ich lade alle ein, hier über euren Beruf zu schreiben! Teilt bitte mit uns:

    • Was macht ihr beruflich?
    • Welche Aufgaben fallen in euren Job?
    • Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?
    • Würdet ihr euren Beruf empfehlen?

    Um den Einstieg zu erleichtern, teile ich meinen eigenen Einblick:

    Ich bin Kfz-Mechatroniker und habe in meiner Ausbildung schon an einer Vielzahl von Fahrzeugen gearbeitet, von Motorrädern bis hin zu Lkws. Die Arbeit ist meistens herausfordernd und stressig, aber ich schätze die Vielfalt und das technische Wissen, das ich aufbaue. Dennoch bleibt die Frage, ob ich wirklich langfristig in diesem Beruf glücklich sein kann, denn mit Abschlussprüfung für diesen unterbezahlten Knochenjob ist es echt schwierig.


    Ich freue mich auf eure Beiträge!

  • Luis

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Nettes Thema erstmal an der Stelle!

    Ich arbeite als Gesundheits- und Krankenpflegeschüler in einem Krankenhaus.

    In dem Beruf, in dem ich jetzt stecke, gibt es so viele Aufgaben, die wir zu machen haben, davon kann ich Lieder singen, ein paar kann ich dennoch aufzählen:

    Blutabnahmen, Venenverweilkanüle legen, Visiten, Angehörigengespräche, Untersuchungen vorbereiten, Medikamente verabreichen, Infusionen richten, viel Administration und ja, auch müssen wir manchmal Personen bei der Körperpflege unterstützen, das zählt auch dazu.

    Es gibt nicht wirklich ein Zufriedensein. Worauf ich zufrieden bin, ist, wenn der Patient wieder gesund nach Hause gehen kann. Worauf ich nicht wirklich zufrieden sein kann, sind die 12-Tage-Dienste, die man hat.

    Den Beruf würde ich theoretisch empfehlen, ja, aber auf keinen Fall die Ausbildung, die ist mittlerweile wirklich ein Horror.


    Allerdings verweile ich nur so lange in dem Beruf, bis ich mein Studium in der Forschung beginne.

  • Einen wunderschönen Abend/Tag an alle!

    Interessantes Topic, weshalb ich gerne auch meinen Beitrag dazu leisten möchte:


    Who am I?:

    Ich bin ausgebildeter Pflegeassistent in der mobilen Pflege, auch genannt "Hauskrankenpflege", tätig.

    Der Beruf hat viele sämtliche Aufgaben zur Verfügung, die aber je nach Klassifizierung "erlaubt" sind (in gefühlt allen Fällen machen alle PAs, PFAs, DKGPs eh alles, wenn es sein muss/nicht anders geht)



    Tätigkeiten wären, um paar Beispiele zu nennen:
    - Vitalparameter messen und dokumentieren

    - Medikamente verabreichen/dabei unterstützen

    - GKP (Ganzkörperpflege)

    - Positionieren, Mobilität fördern, gewisse Übungen durchführen

    - Wundbehandlungen

    - Dokumentationen aller Arten und Kommunikation mit den CMs (Case-Managern) und Teamleiter

    - Einschätzen und Handeln in Notsituationen

    - Beraten, motivieren an Tätigkeiten

    - usw.



    Zufriedenheit:

    Es ist nicht wirklich eine Zufriedenheit, es ist eher: "Wie lang, bis nix mehr geht" - Es gibt halt Tage, wo man richtig Bock hat, alles nach Plan läuft und und und. Aber es gibt auch Tage, wo man sich gerne die ***** geben würde oder man über mehrere Stunden überziehen muss (zählen natürlich als Arbeitszeit). Dazu folgt, dass mein Lieblingsteil WEGZEIT, das Schrecklichste an allem ist, da dieser von den Einteilungen absolut dumm berechnet wird (gefühlt zu 99.99% brauchst du mehr als vorgegeben ist, aber wird Gott sei Dank als Arbeitszeit dazu gerechnet). Ja, es gibt jetzt wie bei Luca, keine 12-Tage am Stück, weil dieser Bereich anders ist als ein Heim oder Krankenhaus, maximal gibt es bis zu 8-9 Tage am Stück (kommt selten vor).


    ABER: Die Liebe, die Kommunikation, das soziale Interagieren mit den Klienten und deren Angehörigen ist einfach so wunderbar, holy shit. Geschichten, Erfahrungen, Tipps, Tricks, Lebensweisheiten. Also alleine ist da mit denen nicht, gibt auch paar wenige Fälle, die da ganz "besonders" sind, aber die Klienten in dem Job, sind nie ein Problem oder die Pflegetätigkeit selbst. Oft werden wir auch beschenkt von dem Unternehmen/Klienten/Angehörigen. Man kann auch gut mit der Teamleiterin Vereinbarungen treffen, dass man vielleicht ab einem Tag frei bekommt und bei dem anderen Tag dann arbeitet, Flexibilität bietet dieser Bereich massiv. Außerdem kommt man immer raus, die Beine werden definitiv gefördert. Zuletzt: Das Gefühl geholfen/jemanden es leichter gemacht zu haben, ist geil!



    Empfehlung?:

    💀


    Spaß: Wie man möchte, es ist ein Job, der halt echt fördert und dafür man auch wirklich commiten bzw. dazu bereit sein muss mal ein oder zwei einzustecken. Die Kollegen die Jahre lang schon dabei sind, empfehlen jetzt nicht 10+ Jahre zu machen, eher als ersten Job, kleinen Job oder unter 10 Jahre. Der Vorteil auch an dieser Berufung ist: Viele Unternehmen wissen automatisch, dass du echt ne Nuss bist, wenn man diesen Job gemacht hat und in dem kannst so viele Charakteristiken besitzen. Anschließend kann man sehr viel damit sich Weiterbilden, in neue Berufsgruppen kommen oder aufsteigen. Fazit: Gewöhnungssache, wo man schon bereit sein muss mental, paar Male auf die Fresse zu fliegen. Sowieso mache ich auch dann Runden/Bildungen, um studieren gehen zu können (also ewig wird es bei mir auch net sein): Geplant ist Lehrer :D


    So mit diesem Beitrag, wünsche ich euch einen schönen Abend/Tag!

    Euer Jokermeister


    Mike Bike!

  • Moin, war zwar lange inaktiv aber warum auch immer bin ich auf den Thread gestoßen.


    Als ich das erste mal auf dem Build & Fight (RIP) Server gespielt habe war ich ca. ~13 Jahre alt. Mittlerweile bin ich seit 2019 bei der Bundeswehr, anfangs als Offizieranwärter und mittlerweile "ausgelernt" als normaler Offizier im Truppendienst.


    Welche Tätigkeiten nehme ich in meiner Funktion als Soldat/Offizier wahr?


    Um das beantworten zu können muss man erstmal verstehen, dass die Bundeswehr ein großer Arbeitgeber ist, mit vielen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten. Ich selbst bin Führer eines Joint-Fire-Support Teams. Wir koordinieren auf Kompanie-Ebene den Einsatz von STF (Streitkräfte-Gemeinsame-Feuerunterstützung). Das schließt grundlegend ein, Artilleriefeuer, Luftnahunterstützung und Naval-Gunfire-Support zu koordinieren.

    Also nehme ich selber primär folgende Tätigkeiten wahr:

    1. Ausbildung der mir anvertrauten Soldaten
    2. In Gefechtsübungen Beratung des Kompanie-Chefs bezüglich Einsatz STF
    3. Stetige Fortbildung im Bereich STF
    4. Durchführung politischer Bildung für Soldaten
    5. Anlegen/Durchführen von Schießen
    6. Einsatz als Sicherheitsoffizier im Rahmen von Artillerieschießen
    7. Anfangs erfolgreich ein Studium an einer der Bundeswehr-Universitäten absolvieren

    Anmerken möchte ich, dass logischerweise die Tätigkeiten/Aufgaben je nach Verwendung und Dienstgrad bei der Bundeswehr stark variieren.


    Wie zufrieden bin ich mit meinem Beruf?


    Grundsätzlich bin ich glücklich mit meiner Berufswahl. Ich denke, dass kaum ein Beruf ein solches Verhältnis der Kameradschaft zwischen den Beschäftigten schafft wie bei der Bundeswehr. Die Verwendung fordert viel Verantwortungsbewusstsein und Disziplin, insbesondere in dem Verhalten gegenüber und der Ausbildung der mir anvertrauten Soldaten. Tatsächlich würde ich sogar behaupten, dass der menschliche Aspekt insbesondere zur Zufriedenheit beiträgt. Eine zentrale Herausforderung als Offizier bei der Bundeswehr ist vor Allem die "Bereitschaft" zur bundesweiten Versetzung, ich selbst bin ca. 600 km von meiner Heimat stationiert. Das ist jedoch für Kameraden unterhalb des Offizier-Dienstgrads eher unüblich, dementsprechend werden die meisten Soldaten heimatnah eingesetzt.

    Abschließend kann ich nur wiederholen, dass die Berufung an sich sehr erfüllend ist, jedoch mit viel Belastung und Verantwortung einhergeht.


    Würde ich meinen Beruf empfehlen?


    Kontrovers, aber grundsätzlich Ja! Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber mir persönlich hat die Bundeswehr ein persönliches Wachstum, insbesondere charakterlich, ermöglicht, das mich deutlich zielorientierter und adaptiver gemacht hat. Mir ist klar, dass unter vielen die Angst vor der potenziell kommenden Wehrpflicht groß ist, jedoch hoffe ich einigen damit die Angst davor nehmen zu können. Ich denke, dass die Tätigkeit bei uns Sinn und Zweck hat und vielen jungen Menschen, wie auch mir, eine wichtige Orientierung in Lebenseinstellung sowie Charakter gibt.


    Danke fürs Durchlesen, ich bin natürlich für Diskussionen und Fragen immer offen. :)


    ToiletPaPer

  • Echt mal Kreativ, solch einen Beitrag zu posten :thumbup:


    Joa, dann will ich natürlich mal mit machen :3

    Zu bedenken ist, dass ich eine Ausbildung absolviere & die Aufgabengebiete dadurch variieren. Warum das so ist, erkläre ich dann beim Punkt.


    • Was macht ihr beruflich?

    Aktuell Arbeite ich als IT Systemelektroniker (Ausbildung) bei der Firma, die Telekom nicht so toll findet.

    • Welche Aufgaben fallen in euren Job?

    Je nach dem, in welchem Betrieb du eingesetzt wirst, kann dies oftmals variieren. Hier mal die "überschaubaren" beispiele.

    PTI (Produktion Technische Infrastruktur) = Bau / Reparatur von Infrastruktur vom HVT (Hauptverteiler) bis zum APL beim Kunden

    ATS (Außendienst Technischer Service) = Bau / Reparatur von Infrastruktur vom APL bis zum Router, sowie beratende Dienstleistung und Erstkontant mit dem Kunden bei Störungen

    ISP (Invidual Solutions & Products) = Bereitstellung von Netz & Hardware für Kunden, sowie Einrichtung und Konfigurierung dieser


    Joa, das waren so die größten Bereiche die mir geläufig sind :3

    • Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?

    Alles tippti Toppi, kann mich nicht beklagen. Gehalt is auch Suppi :3

    • Würdet ihr euren Beruf empfehlen?

    100% Ganz ehrlich, nen besseren Ausbildungsbetrieb gibts fast nicht.

  • Cooles Thema :)



    Bin zwar nicht volljährig, werde dennoch für meine Tätigkeiten bezahlt und diene auch gerne dazu.




    Als was „arbeite“ ich nebenbei:

    Mein kleiner Job ist der Rettungsschwimmer im Freibad, selten mal im Hallenbad.



    Was mach ich da:

    Gut, ist eigentlich offensichtlich was ich da mache.


    Ich habe im Freibad Aufsicht über Badegäste in jeglichem Alter, ob erwachsen, Kind, Teenager oder sogar Senioren, da die ein oder anderen kleinere oder eventuell größere Probleme beim schwimmen tauchen oder springen haben, wobei ich daneben stehe und darauf achte das nix passiert.

    Klarer formuliert, achte ich darauf, dass mir niemand untergeht oder die Baderegeln missachtet werden.


    Da zu beachten, dass ich dafür speziell verantwortlich bin und für die Badegäste zuständig bin, falls was passiert. Wenn was passiert, wie bspw. Jemand hat Atemnot oder sonstige Probleme, stehen anderes Personal und auch ich zur Verfügung und leisten ggf. Erste-Hilfe ein.



    Zufriedenheit:


    Also ich bin total Fine mit der Sache. Ich meine ich werde bei Freibad besuchen bezahlt als „Nicht Volljähriger“. Bei Hallenbad oder Trainings für Zukünftige Rettungsschwimmer, werde ich jedoch nicht bezahlt, trage dennoch Verantwortung.



    Im ganzen machts mir Spaß immer als Ansprechpartner im Freibad zur Verfügung zu stehen, und Leuten gerne helfe. Für den Fall der bisher schon eingetreten ist, es dazu kommen sollte dass jemand in lebensnot ist, bin ich natürlich bereit sowas zu übernehmen, solle jedoch ein erwachsener schon da sein, dann überlasse ich diesem die Verantwortung (Erwachsene Rettungskräfte/schwimmer)



    Empfehlung:


    Da das schwimmen ein Sport ist , und sich so die Verhältnisse variieren, bin ich der Meinung muss man es selbst wissen. Ich kann es an sich schon empfehlen, da es nicht viel aufwändiger als manch so anderes ist, man aber die Pflicht hat ins Training zu gehen sowie auch verschiedene Vorraussetzungen zu beachten, wie bspw. Das Mindestalter von 18 (Ausnahmen max. 16 Jahre) , Abzeichen „Rettungsschwimmer-Gold“ , Pflicht zum Erste-Hilfe Kurs, der nicht älter als 2 Jahre sein darf, Tauglich zum tauchen schwimmen, tragen, transportieren und schleppen sein, wobei ich noch +9 weitere Sachen aufzählen kann xD



    Kurz gesagt: ich kann es empfehlen wenn jemand nebenbei zur Schule geht oder es auch als Hobby betrachtet, wobei die Zahlung fürs Alter in Ordnung ist :)



    Wers bis hier hingeschafft hat, ist köpflich super fit 💪

    • Was macht ihr beruflich?

    Seilbahntechniker aka Liftler oder Meschanist

    • Welche Aufgaben fallen in euren Job?

    Ich pass im Winter darauf auf das unsere Gäste auf die Sessel kommen und das Ihnen nichts passiert und das die Beföderungsbediengungnen eingehalten werden bin für die Ordnung meiner Station verantwortlich (Technische probleme oder Sauberkeit) und auch für die Täglichen, Monatlichen, Wöchentlichen und 2 Wöchentlichen technischen Kontrollen verantwortlich.


    Tägliche zB: Kontrollfahrt

    Wöchentlichen zB: Funktionskontrolle der Lichtschranke

    2 Wöchentliche zB: Kontrolle der Niederhalterstützen

    Monatliche zB: Kontrolle der Notlichter


    Im Sommer wird die ganze Anlage Revesiert.

    Das heißt das es 3 verschiedene Revisionen gibt: Streckenrevision, die Klemmenrevision und die Sesselrevision

    • Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?

    Sehr sogar, habe schon paar Sachen hinter mir und finde das dieser Beruf zu mir am besten passt.

    • Würdet ihr euren Beruf empfehlen?

    Wenn man psychisch und körperlich gut beinander ist und das Höhe und kälte nichts ausmacht ist dieser Beruf der Traum.

  • Was macht ihr beruflich?

    (Chief) Operations Officer bei meinem Vater in der Firma

    Welche Aufgaben fallen in euren Job?
    COO mag sich erstmal krass anklingen. Aber nein, ich arbeite nicht in einem Weltkonzern, sondern eher im Quality Management im Automotive und Ballistischen Bereichen (Bspw. Schusssichere Helme für KSK/Polizei war zuletzt etc.). Defacto nehmen wir Aufträge von diesen Konzernen an.

    Meine täglichen Aufgaben beschränken sich auf die Finanzielle Führung des Unternehmens wo ich von 2 COO´s tätig bin, da ich erst 18 bzw. in paar Tagen erst 19 werde ist meine Berufserfahrung nur ein paar Jahre groß und man könnte mich eher als ein Stv. COO sehen.

    Während die Angestellten von meinem Vater wirklich im Q.M tätig sind und wir als Auftragnehmer für große Automarken oder Rüstungsindustrien arbeiten, nehme ich mich wie der Titel COO schon sagt eher dem finanziellen Bereich der Firma an. Ich beteilige mich an der Budgetplanung, Risikoplanung, Bewerte ab und an Investitionen und kümmere mich ebenso auch um die Führung des Unternehmens.

    Mein Tag sieht meist wie folgt aus. (Ich fange erst um 15 Uhr an weil ich noch Vollzeit zur Schule gehe xd)
    - 15:00 Uhr gehe ich ins Büro oder klinke mich von Zuhause ein
    Von dort aus lese ich dann erstmal EMails durch, begleiche evt. Rechnungen und Telefoniere mit den Auftraggebern und anderen Instanzen wie Banken, Anwälte etc.
    - 16:00 Uhr Bespreche ich mich mit meinem Vater und dem anderen COO was ich/wir zu erledigen haben und auch welche Probleme aktuell da sind. Einfach so eine kleine Lagebesprechung
    - 17:00 Uhr begebe ich mich meistens in eine Videokonferenz mit anderen Führungskräften. Von dort aus Besprechen wir uns einfach und ich agiere meist als ein Bote für meinen Vater, ich notiere mir die Sachen, wir legen Prioritäten fest und Arbeiten an den Strategien.
    - 18:00 Uhr mache ich meist nur noch konventionelle Arbeiten, ich lauf überall mal durch und schau ob irgendwas unstimmig ist oder ähnliches. Da ich mich mit dem eigentlichen Quality Management im Detail garnicht auskenne.

    Das ganze geht dann so meist bis 20 Uhr. Wie gesagt hört sich Chief Operations Officer sehr hochgegriffen an da ich das nebenbei mache, jedoch bin ich tatsächlich näher an diesem "Posten" als ein Abteilungsleiter oder ähnliches. Ich möchte nicht so sehr ins Detail gehen weil ich sonst noch morgen schreiben würde, da ich auch Aufgaben eines CFO übernehme aber irgendwie auch nicht und irgendwie auch COO bin und so weiter. Ich hoffe man konnte aber einen kleinen Einblick kriegen :)


    Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?

    Abgesehen von dem ganzem Stress macht mir der Beruf schon ziemlich spaß, ich hab meine ganzen Führerscheine und alles mögliche dadurch ohne Probleme zahlen können. Kann meine Freundin oft ausführen und hab nie Sorgen darüber das ich mich auf der Arbeit groß verletze. Das ganze ist jedoch nur eine "Neben"tätigkeit und ich habe die Absicht, nach meinem Abitur bei der Polizei zu studieren. Ich finde auch sehr schön das ich trotz meines jungen Alters schon so ein Vertrauen habe und ebenso auch mit Respekt bzw. auf gleicher Augenhöhe behandelt werden.


    Würdet ihr euren Beruf empfehlen?
    Ich kann den Job aber nur weiterempfehlen, man lernt echt viel dazu, was mir gerade als wirtschaftlicher Abiturient im Theorieunterricht bspw. auch sehr viel hilft und mich weiterbildet. Außerdem merkt man wie komplex die deutsche Bürokratie so ist.....

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    Was macht ihr beruflich?

    Zurzeit bin ich arbeitslos. Ich habe aber 6 Monate lang als ZFA (Zahnmedizinischer Fachangestellter) in der Ausbildung gearbeitet. Das hat mir gereicht, um einen guten Einblick in den Beruf zu bekommen.


    Welche Aufgaben fallen in euren Job?

    Zu den täglichen Aufgaben gehört es, Instrumente wie Pinzette, Zahnsonde und Spiegel vorzubereiten, also die Grundinstrumente für jedes Behandlungszimmer. Außerdem kümmert man sich um die Patienten, bereitet Behandlungen vor und unterstützt den Zahnarzt. Dazu gehört auch, bei älteren Leuten Behandlungen durchzuführen oder bei der Entfernung von Karies zu helfen.

    In der Ausbildung arbeitet man auch bei Operationen mit. Man saugt zum Beispiel ab und reicht dem Zahnarzt die Instrumente an. Man kommt dabei auch mit Blut in Kontakt. Zusätzlich gehört die Pflege und Reinigung der Praxis dazu. Wie man so schön sagt: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Deshalb müssen Azubis manchmal auch die Toiletten putzen oder die Praxis mit dem Wischmopp sauber machen.

    Weitere Aufgaben sind der Kundenempfang an der Rezeption, Kundenberatung und das Vereinbaren von Terminen.


    Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?

    Aus meiner Perspektive war der Beruf nichts für mich. Die Bezahlung war eigentlich gut und darüber konnte ich mich nicht beschweren. Aber als Junge in der ZFA-Ausbildung hat es mir persönlich nicht gefallen und ich hatte keinen wirklichen Spaß daran.


    Würdet ihr euren Beruf empfehlen?

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer gerne mit Menschen arbeitet, kein Problem mit Blut hat und Interesse an der Zahnmedizin mitbringt, für den kann der Beruf passend sein. Für mich war es aber eher nichts. Die Arbeitszeiten waren trotzdem gut, meistens zwischen 8 und 10 Stunden am Tag, und man lernt auf jeden Fall viele interessante Dinge.

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    Was macht ihr Beruflich?


    Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie absolviert. Es war eine coole Zeit, aber gleichzeitig auch extrem anstrengend.


    Welche Aufgaben fallen in euren Job?


    Meine Aufgaben waren sehr vielseitig: von der Küche über das Kellnern und die Buffetvorbereitung bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen. Das war oft ziemlich stressig.

    Beim Kellnern hatte ich meistens mit älteren Gästen zu tun. Die konnten recht anstrengend sein und ich musste mir gefühlt ständig dieselben Witze anhören wie zum Beispiel: „Kann ich hier Teller spülen, um mein Essen zu bezahlen?“.

    Wir haben eine Mischung aus russischer, balkanischer und deutscher Küche angeboten, die Palette reichte also von der Currywurst bis zu Cevapcici. Unser Betrieb war in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt: ein Biergarten, ein Buffet Bereich und das Hauptrestaurant.

    In der Küche habe ich auch einige ziemlich verrückte und eklige Dinge erlebt. Einmal gab es über Nacht einen Stromausfall, wodurch am nächsten Tag alles verdorben war das hat gerochen wie in einem Leichenschauhaus.

    Meine Lieblingsbeschäftigung im Betrieb war das Kochen und das Anrichten von Platten für das Buffet. Da konnte ich meine Kreativität ausleben, was unser Chef auch gerne getestet hat. Die Arbeit in der Küche war eigentlich immer stressig. Meiner Meinung nach war das Kellnern dagegen noch der leichteste Part.


    Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf?


    Es war im Grunde ein cooler Job, aber der Stress, die Arbeitsstunden und vor allem die Bezahlung standen in keinem guten Verhältnis. Es ist zwar eine Arbeit, die mir eigentlich Spaß macht, aber ich sehe mich darin langfristig nicht mehr in der Zukunft.



    Würdet ihr euren Beruf empfehlen?


    Nein. Der Beruf raubt einem einfach extrem viel Lebenszeit, sodass man kaum noch Freizeit für sich selbst hat. Zudem sind viele Betriebe in der Systemgastronomie ziemlich unfair zu ihren Angestellten außer vielleicht die ganz großen Ketten wie McDonald’s, weil dort einfach striktere Großbetrieb-Regeln gelten.