1. Kritik
2. Servergegebenheiten | Teammitglieder | Teamleitung
3.
1. Servergegebenheiten
1. D-Klassen & D-Trakt
Wie sicherlich viele schon bereits wissen, ist das SHD die Fraktion, die am meisten gehasst ist. Wir verlieren Fraktionsmitglieder mit relativen hohen Rängen und leiden daran. Der Grund für das Abgeben des Ranges ist oft immer der gleiche : Ich habe keine Nerven mehr dazu
Dass innerhalb der Fraktion manchmal einiges schief läuft und wir deshalb auch innerhalb der Fraktion gemeinsam daran arbeiten sollten, ist mir bewusst. Allerdings gibt es zahlreiche Dinge, die wir als SHD leider nicht beeinflussen und verändern können.
Der Hauptgrund warum das SHD jedes Mal schlecht drauf ist und von allem genervt ist, sind die D-Klassen. Man geht als Dienstgruppenleiter (U-Offi) in den Dienst und möchte ein wenig gechillt SHK spielen, weil man einen anstrengenden Tag hatte. Man nimmt sich vor, ein Auge auf ein paar Sicherheitsbeamte (Mannschaftler) zu werfen, um sie dann gegeben falls zu sanktionieren, befördern oder Einträge einzutragen. Doch sobald man den D-Trakt betretet, ist das das erste, was man sieht und hört : Eine D-Klasse flirtet mit der Sekräterin an der Scheibe ; oder : Vor der Linie befinden sich 10 D-Klassen, die wie wilde Tiere vor der Linie rumhampeln und laut rumschreien, sodass man hinter der Linie nicht mal normal kommunizieren kann. Spätestens in diesem Moment, vergeht dem SHD die Motivation und Lust als SHD zu spielen. Als Dienstgruppenleiter leitet man den D-Trakt und regt sich täglich über leider gottes, so hart wie es auch klingt inkompetente SHDler auf, die nicht einfachen Befehlen folgen und kein Denkvermögen besitzen, um Tätigkeiten alleine zu erledigen, ohne dass jemand anderes sie dazu auffordert. Von Strategie und Kompetenzen in Kampf- und allgemeinen Situationen, bei denen man ein wenig Eigeninitiative zeigen muss, findet man leider nichts.
Legen wir aber dieses Thema beiseite, da es eher die Fraktion intern angeht, als den Server. Ich möchte euch nun präsentieren, wie das RolePlay im D-Trakt aussieht:
Es gibt eine Schwelle zwischen seriösem RolePlay und dem "Ich mache, was ich will, solange ich das Regelwerk nicht verletze." Leider befand und befindet sich diese Schwelle im Moment sehr nah bei "Ich mache, was ich will, ...". Stellen wir uns vor, wir wären eine D-Klasse im D-Trakt und vor einem steht ein uniformierter, stark bewaffneter SHD, der uns auffordert in den Sportbereich zu gehen. Das einzige, was wir haben, ist eine orangene Kleidung und der Wunsch nach Freiheit. Allerdings wäre die Shotgun und Tazer überzeugend genug, um uns in den Sportbereich zu bringen, ohne dass der SHD eins von beidem überhaupt in die Hand nimmt (uns damit anvisiert). Ich sage nicht, dass in einem normalen Gefängnis in der Realität keine Revolten ausbrechen. Natürlich gibt es den einen oder anderen Vorfall, aber diesen gibt es nur dann, wenn mehrere Häftlinge sich darauf vorbereitet haben. Die Häftlinge rennen nicht um den Wärter (SHDler) hin und her und geben ihm keine Backshots. Die Häftlinge rennen nicht auf ein Mal weg, sie scheißen nicht auf die Befehle der Wärter, weil die Faust und eine Shotgun nicht viel gemeinsam haben. Doch genau das, ist im RP im D-Trakt verloren gegangen. Die D-Klassen verhalten sich nicht mehr wie realen Menschen im RolePlay, sondern wie Spieler auf einem Gambo-Server, die sich nur an das Regelwerk halten und auch nur dann zum Sportbereich gehen, wenn der SHD es ganz genau am Schnürchen macht, wie das Regelwerk es vorgibt. Also, Tazer in die Hand und dann fühlst du dich wie Auktionator, weil du die nächsten 5-10 Minuten immer wieder nur das gleiche sagst: "Sportbereich sonst Tazer und Einzelhaft". Es ist Code Red und du hast einer D-Klasse einen Call gegeben, sie soll in die Zelle gehen? Sie geht raus und wieder rein? Tja, tut mir sehr Leid, aber erschießen darfst du die D-Klasse trotzdem nicht, weil du sonst den Rest deiner Freizeit im Support verbringt, in dem kein einziger TMler richtig weiß, ob das nun erlaubt oder verboten ist. Du gehst kurz weg? Tja, Pech, denn dein Call zählt nicht mehr. Am besten du stehst den gesamten Code Red lang an der Tür zur Zelle und fängst schon an zu halluzinieren, während hinter dir die ersten D-Klassen schone einen Bloodout planen. Und an der Razzia-Wand ... puh ... da brauche ich erst gar nichts mehr zu sagen. Letztens hatte ich 10 D-Klassen in den Support geholt, weil sich keine einzige an die Tazer-Calls an gehalten hat.
Kurz zusammengefasst: Das, was im D-Trakt jeden Tag passiert, ist kein seriöses RP mehr. Entweder müssen die Regeln für das SHD angepasst werden, damit ihr Alltag einfacher wird oder es müssen strengere Regelungen für die D-Klassen entstehen. Denn das RP im D-Trakt versaut im Moment sehr vielen SHDler oder sogar auch D-Klassen das Spielerlebnis.
2. Teammitglieder
Für alle, die es nicht wissen : Wir, Teammitglieder (zumindest die Moderatoren) haben eine bestimmte Ticketquote, die wir in den letzten 14 Tagen haben müssen. Diese hängt dabei von unserer Spielzeit ab, die wir in den letzten 14 Tagen hatten. Leider verstehen viele Teammitglieder nicht, dass Moderator sein, nicht nur daraus besteht, die Ticketqoute zu halten, sondern sich auch anderweitig zu engagieren. Da wir als Moderatoren, nicht wirklich viel am Team mitwirken können, spreche ich das Thema nicht an. Allerdings gibt es sehr viele andere Aspekte, die bei den anderen Teammitgliedern fehlen. Nehmen wir z.B. das Implantate als Beispiel. Da wir, Moderatoren, keine Entitys und Ragdolls spawnen können, müssen wir bei Implantaten einen Admin+ fragen, der das für uns erledigt. Doch leider gibt es genug Admin+ Teammitglieder, die anscheinend nicht die Verantwortung dazu verspüren, diese einfache und schnelle Tätigkeit zu erledigen. Aus einem Support von mir, spreche ich aus großer Erfahrung. Es waren mehrere Admin+ Teammitglieder online auf dem Server und ich habe im Admin-Chat nach Implantaten gefragt. Stille. Noch ein Versuch. Erneute Stille. Schließlich endete das damit, dass ich mit der D-Klasse im Supportraum ganze 15 Minuten warten musste und die D-Klasse mir dann gesagt hat, das es egal sei und sie einfach ohne Implantate zurück in den D-Trakt möchte. Wir als Teammitglieder sollen ja für die Spieler eine Vorbildfunktion sein. Und dieses Vorbild zerstören wir damit, dass kein einziger Admin+ sich die Mühe geben möchte, kurz aus dem RP rauszugehen und die Implantate zu spawnen? Aber wehe du erledigst als Mod mal einem Tag keine Tickets, weil du am Vortag 15 Tickets gemacht hast. Dann wirst du schnell in den Support gezogen und befragt, warum du keine Tickets machst.
Als unserem Team einige neuen Moderatoren beigetreten sind, hat sich auch niemand aus der höheren Ebene gekümmert. Wie jeder andere neue Moderator, hatten sie auch Fragen und wussten nicht alles auf Anhieb. Natürlich haben sie nicht alles perfekt gemeistert und einige Fehler begangen. Doch das ist nicht die Aufgabe der Moderatoren, sich um diese Angelegenheiten zu kümmern, sondern der, die über uns stehen. Wir sind keine Ausbilder. Dennoch haben ich und zwei bis drei andere Moderatoren uns um die anderen gekümmert, weil wir uns dazu verpflichtet gefühlt haben. Wo ist die gegenseitige Hilfe? Bei fast jeder einzelnen Frage von den neuen Moderatoren im Admin-Chat kam keine einzige Antwort. Und dann sitzt der Moderator blöd da im Supportraum, weil niemand anscheinend sich dafür verantwortlich fühlt, eine Antwort zu geben, auch wenn man sich vielleicht nicht 100% sicher ist. Daher mussten wir es in unsere eigene Hand nehmen und sich um die Moderatoren kümmern. Es ist nicht das erste Mal, dass im Admin-Chat Totenstille herrscht, wenn man eine Frage hat. Von Engagement für das gute Miteinander im Team und Brüderlichkeit ist nicht viel zu sehen.
Doch was machen Teammitglieder, wenn gerade mal keine Tickets offen sind? Genau, nichts. Doch eine Idee wäre es ja vielleicht Regelbrüche zu sanktionieren, wenn sie einem vor der Nase passieren. Ich habe genug Teammitglieder gesehen, die trotzdem nichts dagegen unternommen haben. Das Moderieren besteht nicht nur daraus, auf Tickets zu geiern.
3. Teamleitung
Unternimmt die Teamleitung etwas dagegen? Leider nicht. Die Frage hier ist, ob die Teamleitung es nicht mitbekommt oder es nicht mitbekommen möchte.
Wenn du dich für das Team engagierst und die oben genannten Aspekte auf dich nicht zutreffen, kannst du nicht erwarten, dass du von der Teamleitung positiv angemerkt wirst. Jegliche Momente, in denen man sich hervorragend zeigt, scheinen der Teamleitung zu entfliehen. Die Teammleitungsmitglieder bekommen ja nicht mit, wenn mal jemand im Support dich als Teammitglied positiv anmerkt. Sie bekommen auch nicht mit, wenn du dich so gut wie alleine um einen MassRDM Spieler kümmerst, der den halben Server getötet hat. Und warum den halben Server? Weil andere Teammitglieder eben auf Regelbrüche nicht achten und sowas eben nicht mitbekommen. Auch wenn Spieler im /ooc schreiben, ist die Reaktion eher langsam.
Dagegen scheint die Teamleitung ein großes Auffassungsvermögen für alles Negative zu haben. Sobald man als Teammitglied eine Kleinigkeit falsch macht oder sich ein bisschen daneben benimmt (z.B. in einem Spawn-Bereich), ist die Teamleitung immer an erster Stelle da. Um einen negativen Eintrag zu bekommen, muss man nichts außergewöhnliches machen als Teammitglied.
Das ist der Grund, warum viele gute Teammitglieder das Team verlassen haben. Ich habe zu oft zu Ohr bekommen, dass diese genau aus diesem Grund das Team verlassen haben. Weil sie sich vom Team verarscht gefühlt haben und sich nicht weiter kaputt machen wollten, indem sie sich als einzige Minorität wirklich engagieren.
5. Sonstige Anmerkungen
Ich hoffe, dass die Teamleitung und ggf. vielleicht der Serverleiter diese Kritik in Betracht zieht. Würde man immerhin einen von diesen Aspekten besser machen, würde es für ein besseres Miteinander innerhalb des Teams und der Spielerschaft führen.