Ich äußere mich mal dazu, da ich die Person die den "Vorschlag" geschrieben hat (es war an sich kein Vorschlag, sondern eine Nachfrage, ob das bei GoIs auch erlaubt sei - gerade da es bei anderen Fraktionen schon mal oder noch immer auch der Fall ist, dass es zwei Co-Leitungen gibt).
Es stimmt, dass der Hauptgrund der "Online-Zwang" als Leitung war. Wie Silence auch schon bestätigt hat, wenn man als Leitung immer einen Slot hat, wird offensichtlich erwartet, dass man quasi immer dabei ist. Es gab auch schon Fälle von GoI-Leitungen, wo beide Leitungen immer dabei waren, daher empfinden das Viele auch als realistisch.
Es sei gesagt, dass das natürlich nicht der einzige Grund wäre, warum man eine stellvertretende Leitung ernennen sollte. Man sollte jemanden nehmen, der die Leitung wirklich vertreten kann (Stichwort "Stellvertreter") und die Fraktion unterstützen kann und möchte.
zuallererst finde ich es sehr fragwürdig, warum es jetzt zwei CO Leitungen gibt. Es erweckt bei mir den Anschein, dass die Machtteilung dort falsch gesehen wird und wenig Vertrauen in zwei Personen gesetzt wird. Ist der Dritte dann dazu da, eine neutrale bzw. dritte Meinung zu geben, oder welche Funktion hat diese Person?
Am Ende muss die Fraktionsleitung selbst wissen, ob eine zweite Co-Leitung für die eigene Fraktion Sinn ergibt. Außerdem ist das Vertrauen ja auch von der Leitung abhängig. Gewisse Fraktionen wie Medics oder Alpha-1 hatten auch schon davor mehr Mitglieder als 2 auf den 2 höchsten Rängen. Die MTF hatte früher auch zwei LTCs. Welche Funktion diese zweite Leitung hat, sollte auch die Fraktionsleitung bestimmen können - wie gesagt sollte es aber offensichtlich sein, dass man jemandem nimmt, der die Leitung vertreten kann und die Fraktion positiv beeinflussen kann. Wenn es der Fraktion weiterhilft und auch noch gegen andere Probleme entgegenwirkt, warum sollte es verboten sein?
Im Endeffekt ist es doch so, dass man nun drei Leute mit maximalem Rang hat (damit verbunden auch maximale Rangwaffen) unabhängig davon, ob der VCMD/SCMO Job auf zwei Personen gecappt ist.
Seit wann genau gibt es das? Ich habe dazu nichts in den Changelogs gesehen. Handelt es sich um eine versteckte TL Entscheidung?
Wie gesagt ist das an sich keine neue Regeländerung oder dergleichen. Es war theoretisch nie verboten (siehe genannte Beispiele oben), ich wollte nur sichergehen dass es erlaubt sei und die Genauigkeiten klären (zum Beispiel, dass man die neue Co-Leitung mit der TL absprechen muss, bevor man sie ernennt).
Damals wurde sich noch groß darüber empört, dass der MAJ Rang Zugang zu allen Jobs hat. Ich weiß jetzt nicht, wie glaubhaft das noch ist, wenn es jetzt eine Umgehungsmöglichkeit mit zwei CO Leitungen gibt.
Das stimmt. Es geht hierbei jedoch eher um den Leitungsberuf, eben wegen dem Online-Zwang der Leitung. Dass die neue Co-Leitung Zugriff auf alle Einheiten hat stimmt auch - ich frage jedoch erneut. Wenn eine neue Co-Leitung die Fraktion unterstützen kann und das Highteam dem zugestimmt hat, warum sollte man das verbieten? Damals war es ja auch sehr kontrovers, dass man MAJ usw. die Whitelists wegnimmt. Ist es nicht etwas Gutes, wenn es etwas mehr Vertrauen ggü. den Fraktionsleitungen gibt?
Niemand zwingt die GOI-Leitungen bei Raids mit zu machen außer die (teilweise) verschwitzte Kultur in GOIs, die den Erfolg der GOI einzig und allein am Gewinnen festmacht. Das ist aber sowieso eine Sache über die sich wieder und wieder beschwert wird, dementsprechend lässt sich der Gedankengang nicht ganz nachvollziehen. Man könnte meinen, es wäre eher wünschenswert sowas grade nicht zu fördern
Nur haben wir eben nur das (was auch öfters klargemacht wird) und gleichzeitig hängt die Motivation und der Spaß der Mitglieder häufig mit der Leistung zusammen. Ja, es ist ein PvP-Vorteil, eine weitere Co-Leitung zu haben. Nur sollte das Balancement so oder so davon ausgehen, dass beide Leitungen da sind, da das auch davor nicht unüblich war (wie gesagt gab es Leitungen, wo immer beide dabei waren).
Warum man überhaupt, aufgrund von "Gambo", in die Leitungsstrukturen von Fraktionen eingreift, erschließt sich mir (auch nach einem Gespräch) nicht.
Inwiefern eingreifen? Die Instanz die dort eingreift ist doch noch immer die Fraktionsleitung selbst, indem sie eine zweite Co-Leitung ernennt?
Den Fraktionen einen Vorteil zu geben, wenn sie sich eine dritte Person mit allen Leitungs-Perks ernennen ist in Anbetracht der Probleme die sowas strukturell bringen kann, z.B. das es dann keine klare Nachfolge gibt und im Endeffekt nur eine Person die oberste Instanz ist und es zwei Stellvertreter darunter gibt, die konkurrieren, auch nicht wirklich ein schlauer Anreiz (v.a. wenn man den Druck bedenkt, weswegen es die Änderung überhaupt gab).
Muss am Ende auch die Fraktion für sich wissen. Ich für meinen Teil denke, dass Konkurrenz nicht automatisch etwas Schlechtes ist. Jemand, der Fraktionsleitung werden will, sollte auch in der Lage sein, mit jemand anderem zu konkurrieren und sich dennoch gut zu zeigen. Es muss klar sein, dass die andere Person ein Konkurrent, aber auch ein Kollege ist, denn am Ende wird Person A vermutlich die Co-Leitung von Person B, wenn Person B Leitung wird. Wenn sich zwei Personen schon bei der Konkurrenz auseinandertrennen, kann man damit schon beurteilen wie das ungefähr ausgehen wird. Außerdem sorgt Konkurrenz eben dafür, dass man sich von seiner besten Seite zeigen muss.
Warum man das Problem nicht einfach gelöst hat indem man den Fraktionen erlaubt, einer weiteren Person Zugriff auf den Leitungsjob zu geben, wurde mir im Gespräch auch nicht wirklich begründet. Mehr Leute in der Leitung zu haben war da wohl nur ein Nachgedanke.
Auch eine Möglichkeit. Wie erwähnt denke ich aber, dass eine zweite Co-Leitung defintiv weitere Vorteile haben kann.